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Comic-Verfilmung „Captain Marvel“: Eine Superheldin als Vorbild – und Kassenmagnet

Der Blockbuster ist Disneys Antwort auf „Wonder Woman“. Für das Comic-Universum ist „Captain Marvel“ eine mehrfache Premiere, samt hoher Erwartungen.
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Der Jubel für die „Captain Marvel“-Darstellerin bei der Weltpremiere zeigt: Weibliche Vorbilder sind gefragt – und erfolgreich. Quelle: Reuters
Brie Larson mit Fans

Der Jubel für die „Captain Marvel“-Darstellerin bei der Weltpremiere zeigt: Weibliche Vorbilder sind gefragt – und erfolgreich.

(Foto: Reuters)

New YorkAlle Hoffnung liegt auf Carol Danvers, als die Erde in einen intergalaktischen Konflikt zwischen zwei außerirdischen Welten gerät. Die Frau mit den weiß strahlenden Augen muss als weibliche „Captain Marvel“ den Planeten retten. Am Freitag kommt der Film mit der Schauspielerin Brie Larson in die amerikanischen Kinos, in Deutschland war der Start bereits gestern.

Damit liegen auch die Hoffnungen des Unterhaltungskonzerns Disney auf „Captain Marvel“. Zum ersten Mal wagt sich das Unternehmen mit einer Comic-Verfilmung mit einer weiblichen Heldin in der Hauptrolle in die Kinos. Konkurrent Warner Bros hat mit „Wonder Woman“ bereits 2017 bewiesen, dass sich mit Superheldinnen durchaus Geld machen lässt. Nun ist Marvel an der Reihe.

Das 1939 gegründete Comic-Imperium gehört seit 2009 zum Disney-Konzern. Der kaufte den Superhelden-Spezialisten damals für vier Milliarden Dollar, nachdem er zuvor mehrmals den Besitzer gewechselt und auch eine Insolvenz hingelegt hatte.

Mit dem nötigen Hollywood-Know-how hat Disney aus Marvel eine wahre Hit-Fabrik gemacht: „Spider-Man“, „Ant-Man“ und „Hulk“ gehören ebenso dazu wie die Mutantenfamilie der „X-Men“, „Iron Man“, „Daredevil“ und „Captain America“. Die Filme aus den hauseigenen Marvel Studios im kalifornischen Burbank sind mittlerweile Kassenschlager mit eingebauter Erfolgsgarantie.

Das Superhelden-Epos „Avengers; Infinity War“ hatte vergangenes Jahr mehr als zwei Milliarden Dollar eingespielt und stand damit auf Platz eins der Blockbuster, gefolgt von „Black Panther“, ebenfalls ein Marvel-Film.

Mit „Black Panther“ hatte Marvel zum ersten Mal auf schwarze Schauspieler gesetzt. Diesmal wagt sich das Haus an eine weibliche Titelheldin. Beobachter rechnen mit einem starken Start. David Miller, Analyst von Imperial Capital, erwartet Einnahmen von 125 bis 135 Millionen Dollar am ersten Wochenende.

Damit wäre „Captain Marvel“ der erste dreistellige Filmstart des Jahres, das bisher äußerst enttäuschend gestartet ist. Ein Blick auf „Wonder Woman“ lässt hoffen. Der Warner-Film, hat weltweit 832 Millionen Dollar eingespielt.

Für Disney, das gerade dabei ist, 20th Century Fox zu übernehmen, ist „Captain Marvel“ nicht nur der erste Film mit einer Superheldin, sondern auch das erste Mal, dass der Film nicht gleich an den Streamingdienst Netflix geht.

Stattdessen reserviert der Konzern die Rechte an „Captain Marvel“ für den eigenen Streamingdienst Disney+, der Ende des Jahres auf den Markt kommen soll. Das hat der Vorstandsvorsitzende Bob Iger kürzlich bei einer Analystenkonferenz nach den jüngsten Quartalszahlen erklärt.

Dem Unternehmen entgehen damit laut Finanzchefin Christine McCarthy rund 150 Millionen Dollar in Lizenzen. „Was wir damit versuchen, ist, in unsere Zukunft zu investieren“, begründete Iger jedoch den Schritt. Er versprach, am 11. April mehr Details zur neuen Streamingplattform zu veröffentlichen.

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