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CompuGroup Medizinsoftware-Hersteller mit Gewinneinbußen

Das Geschäft mit Medizinsoftware läuft in Deutschland zwar gut, trotzdem verzeichnet Hersteller CompuGroup ein niedrigeres operatives Ergebnis. An den Geschäftszielen für das Gesamtjahr hält der Konzern aber fest.
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Das Geschäft mit Software für Ärzte und Zahnärzte in Deutschland profitierte auch von der elektronischen Gesundheitskarte. Quelle: dpa

Das Geschäft mit Software für Ärzte und Zahnärzte in Deutschland profitierte auch von der elektronischen Gesundheitskarte.

(Foto: dpa)

Frankfurt Umbaukosten und die geringe Ertragskraft von einigen übernommenen Unternehmen belasten den Medizinsoftware-Hersteller CompuGroup. Das operative Ergebnis (Ebitda) sei im dritten Quartal um fast acht Prozent auf 23,3 Millionen Euro gesunken, teilte das Koblenzer Unternehmen am Mittwoch mit. CompuGroup hatte durch Zukäufe seine Geschäfte in den Niederlanden und in Italien ausgebaut.

An der Börse kamen die Zahlen nicht gut an: Die Aktie büßte 2,2 Prozent auf 18,58 Euro ein. CompuGroup setzte von Juli bis September 125,8 Millionen Euro um – ein Zuwachs von 13 Prozent. „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit unserer Entwicklung“, erklärte Konzernchef Frank Gotthardt.

Das Geschäft mit Software für Ärzte und Zahnärzte in Deutschland zog weiter an und profitierte auch von den Arbeiten zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. In den USA habe sich hingegen die positive Entwicklung aus dem ersten Halbjahr leicht abgeschwächt.

Die Geschäftsziele für das laufende Jahr bestätigte CompuGroup. Das Unternehmen will 2014 nach einen operativen Gewinn von 100 bis 110 Millionen Euro einfahren. Der Umsatz soll zwischen 518 und 528 Millionen Euro liegen – acht Millionen sollen dabei übernommene Firmen beisteuern.

  • rtr
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