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Computerbranche Apple stößt in unbekannte Gewinn-Galaxien vor

So sehen wohl wahre Champions aus. Der Computerhersteller Apple eilt von einem Quartalsrekord zum nächsten. Nun ist der Gewinn regelrecht explodiert - und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft über die Computerbranche.
19.07.2011 Update: 20.07.2011 - 07:14 Uhr 2 Kommentare
Die besten Zitate von Steve Jobs
Steve Jobs
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„Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist. Ich bin bereit, deswegen einen thermonuklearen Krieg zu führen.“

Apple-Chef Steve Jobs hat vor seinem Tod alles daran gesetzt, das konkurrierende Smartphone-Betriebssystem Android von Google „vernichten“, weil er es von Apple abgekupfert hielt. Das geht aus Auszügen der Biografie des Apple-Gründers von Walter Isaacson hervor, die vom Online-Portal „Huffington Post“ veröffentlicht wurden. Auch sonst war er in seiner Ausdrucksweise häufig nicht zimperlich. Ein Überblick über seine markigsten und interessantesten Sprüche.

(Foto: ap)
Obit Steve Jobs
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„Ich glaube, dass eines der Dinge, die uns von hochentwickelten Primaten unterscheiden, die Tatsache ist, dass wir Werkzeuge bauen. Ich habe eine Studie darüber gelesen, welches Tier sich wie effizient bewegt. Der Kondor benötigte die wenigste Energie für eine bestimmte Strecke. Der Mensch schnitt nicht besonders gut ab - für die Krone der Schöpfung nicht gerade angemessen. Doch ein Mensch auf einem Fahrrad, steckt den Kondor mit Leichtigkeit in die Tasche. Für mich sind Computer, Fahrräder für unseren Geist.“

Steve Jobs in einer Fernsehdokumentation

(Foto: dapd)
Huge portrait of Apple computer company founder and former head S
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Mit Blick auf das Konkurrenzunternehmen Hewlett-Packard sagte Jobs, die Gründer Hewlett und Packard hätten ein großartiges Unternehmen aufgebaut, „und sie dachten, sie hätten es in gute Hände gegeben“. Doch jetzt werde es zerschlagen und zerstört. „Ich hoffe, ich habe ein stärkeres Erbe hinterlassen, sodass das bei Apple nie passieren wird.“

Das Foto zeigt ein großes Plakat in Moskau auf einem Gebäude der russischen Sberbank. Auf dem Schild: „Es gibt nur einen Weg, Großartiges zu leisten. Zu tun, was man liebt“.

(Foto: dpa)
APTOPIX Apple Jobs Memorial
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„Die Tatsache, dass ich sterben werde, ist für mich das wichtigste Werkzeug, um Entscheidungen in meinem Leben zu fällen.“

Steve Jobs vor Studenten in Stanford 2005.

(Foto: dapd)
STEVE JOBS
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„Ich könnte so einiges mit meinem Leben machen, aber der Macintosh wird die Welt verändern.“

(Foto: ap)
APPLE INTERIM CEO STEVE JOBS INTRODUCES NEW MAC OPERATING SYSTEM IN CUPERTINO
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„Ich bin genauso stolz auf das, was wir nicht machen wie auf das, was wir machen.“

Jobs über die Fokussierung Apples auf wenige Produkte.

(Foto: Reuters)
IBM Centennial
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„Wird Big Blue die gesamte Computerbranche beherrschen? Hatte George Orwell recht?“

Zur Vorstellung des Apple Macintosh 1984.

(Foto: dapd)

San Francisco Mit einem Rekordverkauf von iPad2-Tablet-PC als Treibsatz katapultiert sich Apple zum nächsten Quartalsrekord. Der Umsatz im abgelaufenen dritten Quartal des Finanzjahres stieg auf 28,6 Milliarden Dollar nach 15,7 Milliarden im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn explodierte förmlich auf 7,31 Milliarden Dollar nach 3,25 Milliarden im Vorjahresquartal. Hält der Trend an, wird Apple 2012 an IBM vorziehen und Hewlett Packard den Titel des nach Umsatz größten IT-Konzerns der Welt streitig machen. HP setzt rund 126 Milliarden Dollar um. Der Erfolg des neuen iPhone 5 im September wird es entscheiden.

Insgesamt 20,34 Millionen iPhones wurden im Quartal verkauft, ein Wachstum um 142 Prozent zum Vorjahr. Der Verkauf des Tablet-PCs iPad schlug mit 9,25 Millionen alle Erwartungen um Längen und war der eigentliche Auslöser für den gewaltigen Umsatzsprung. Es war das erste Quartal, in dem das iPad 2 voll zum Tragen kam. Es ist klar: Die Konkurrenz hat (derzeit) nicht den Hauch einer Chance. Einziger Negativpunkt: der Musikspieler iPod musste ein sattes Umsatzminus von 20 Prozent verkraften. Aber das spielt mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle, für jeden iPod, der fehlt, wird ein iPhone verkauft.

Was Steve Jobs ausgemacht hat
Steve Jobs takes the stage to discuss the iCloud service at the Apple Worldwide Developers Conference in San Francisco
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Steve Jobs bei der Arbeit: Er machte Apple zu einer der wertvollsten Firmen der Welt. Dabei war der kleine Steve in den ersten Schuljahren so widerspenstig und schwer zu bändigen, dass er, wie er selbst sagt, leicht im Gefängnis hätte landen können. Seine Lehrerin erkannte aber sein Talent und brachte ihn durch Süßigkeiten-Bestechung zum Lernen und Basteln. Dennoch schmiss Jobs später nach gut einem Jahr das Studium und machte sich auf den Weg nach Indien, wo er …

(Foto: Reuters)
BUDDHISTS AT JOKHANG TEMPLE
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… weniger als Tourist, sondern eher als ein wandernder Bettelmönch unterwegs war. Jobs verliebte sich in den Buddhismus und diese Verbindung besteht noch heute.  Beinahe wäre er sogar Mönch bzw. Priester geworden, doch da kam etwas dazwischen…

(Foto: ap)
Apple-Mitbegründer Wozniak und Jobs
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...nämlich das Treffen mit Steve Wozniak (rechts) - hier ein Bild aus dem Jahr 1976. Die beiden unterschied eine Menge: Woz zeigte stets eine Bescheidenheit, die Jobs  fehlte. Dabei verfügte Jobs laut Jay Elliot „nie über so viel technisches Wissen, wie es Woz im kleinen Finger hatte“. Doch Jobs wurde zu einem besessenen Produktentwickler. Elliot nennt ihn „der Welt größter Konsument“. Elliot hat Jobs jahrelang begleitet und war auch Senior Vice President von Apple.

(Foto: dpa)
huGO-BildID: 22561459 Steve Jobs -
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Jetzt hat Jay Elliot seine Biografie über Steve Jobs auch auf Deutsch veröffentlich. Gemeinsam mit dem Co-Autoren William L. Simon beschreibt er, wie Jobs so weit kommen konnte - also was seine Erfolgsgeheimnisse sind. Vor allem aber enthüllt Elliot so manches Geheimnis über seinen früheren Chef ...

Bibliografie:

Jay Elliot, William L. Simon

iLeadership. Mit Charisma und Coolness an die Spitze

Ariston Verlag, München 2011

272 Seiten

Ab 25.7.2011 im Handel:

Carmine Gallo

Überzeugen wie Steve Jobs

Ariston Verlag, München 2011

368 Seiten

(Foto: Pressefoto)
APPLE COMPUTER CEO STEVE JOBS EXPLAINS IMOVIE DV EDITING AT MACWORLD EXPO IN MAKUHARI
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Steve Jobs liebstes Produkt war jahrelang der Macintosh. Sein fester Glaube hing an dem Erfolg dieses Produktes: „Ich könnte so einiges mit meinem Leben machen, aber der Macintosh wird die Welt verändern.“ Und Jobs stellte auch nur Leute ein, die diesen Optimismus teilten…

Wollen Sie mehr Apple und Steve Jobs wissen? Seine besten Zitate finden Sie hier.

(Foto: Reuters)
JOBS
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Dabei mussten sich die Mitarbeiter gehörig auf ihn einstellen. Spontane Meetings, 100-Stunden-Wochen und so mancher Ausbruch à la „Das ist Scheiße“ mussten sie in Kauf nehmen. Er war eben detailverliebt bis ins Letzte. Aber Jobs belohnte auch prächtig und ließ die Entwickler spüren, wie wichtig und besonders sie waren. Bis heute hat Apple eine der höchsten Verbleibquoten im Silicon Valley.

(Foto: ap)
Film International Box Office
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Dazu gehörten auch plakative Aktionen wie sehr spezielle Betriebsausflüge. Denn in Jobs Welt ist Innovation Gruppenarbeit und das Team geht über alles. Zudem liebte es Jobs, die Mac-Entwickler als „Piraten“ zu bezeichnen, während die anderen PC-Bastler die „Navy“ waren. Und so fühlten sich die Mitarbeiter dann auch – Coolness-Faktor à la "Captain Jack Sparrow" alias Johnny Depp (Foto).

(Foto: dapd)

Der Nettogewinn für das im Juni abgelaufene dritte Quartal kletterte auf 7,79 Dollar pro Aktie, wie Apple am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit einem Gewinn von 5,82 Dollar pro Anteilsschein gerechnet.Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres werden nun ein Umsatz von 25 Milliarden Dollar und ein Gewinn pro Aktie von 5,50 Dollar erwartet. Im abgelaufenen Quartal waren es 7,79 Dollar.

Die Aktie schoss in einer ersten Reaktion nachbörslich um 7 Prozent nach oben und durchbrach dabei erstmals die 400-Dollar-Marke. Apple festigte damit seine Stellung als wertvollstes Technologieunternehmen der Welt mit einem Gesamtwert von annähernd 370 Milliarden Dollar.

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    Geht es nach einer repräsentativen Umfrage der Marktforscher von Changewave, wird das kommende iPhone 5, das im September erwartet wird, den Höhenflug weiter beschleunigen und die Prognose von 25 Milliarden Dollar als sehr konservativ aussehen lassen. Konsumenten, die im Laufe der nächsten 90 Tage ein Smartphone kaufen wollen, wurden nach ihren Vorlieben beim Betriebssystem gefragt. Immerhin 46 Prozent wollen ein Apple-Gerät mit iOS kaufen, 32 Prozent ein Gerät mit Googles Android und nur noch vier Prozent wollen sich für ein Blackberry-Gerät entscheiden.

    Allerdings hält die Umfrage auch eine Überraschung für Apple bereit. Aktuelle Smartphonebesitzer nach der Zufriedenheit befragt, äußerten sich zu 70 Prozent als „sehr zufrieden“ mit Apple. Allerdings auf dem zweiten Platz liegt jetzt Microsofts Windows Phone 7 mit 54 Prozent begeisterter Nutzer schon vor Goolges Android. „Die Zufriedenheit hat nur noch keinen Widerhall bei den Kaufentscheidungen getroffen“, so Changewave. Aber das kann sich ändern, wenn Ende des Jahres Nokia mt seinen neuen Windows-Geräten den Markt aufrollen wird.

    • dapd
    • dpa
    • Axel Postinett
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    2 Kommentare zu "Computerbranche : Apple stößt in unbekannte Gewinn-Galaxien vor"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Welche Massenpsychose führt eigentlich dazu, dass sich so viele ein völlig überteuertes Spielzeug zulegen, das seine Nutzer zu Apples Leibeigenen macht und jede Menge Datenschutzprobleme hat?

    • Da haben die sogenannten Experten mal wieder daneben gelegen, wie eigentlich immer. Darum sind sie ja auch Experten, weil ihre Prognosen nie zutreffen. Interessant ist, das riesige Geldmengen aufgrund der Vorhersagen der Analysten bewegt werden, daran kann ma sehen, wie daemlich eigentlich die Finanzwelt ist. Aus dem Wort "Analysten laesst sich auch der Ort Bilden, wo diese Analysen abgelegt werden sollten, man nehme nur die ersten vier Buchstaben.

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