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Computerbranche Medienbericht über Spionage-Chips bei US-Computerhersteller Supermicro offenbar falsch

Im Oktober hatte das US-Magazin „Bloomberg Businessweek“ von Spionage-Chips in den Severn von Supermicro berichtet. Doch eine Analyse zeigt: Am Vorwurf ist nichts dran.
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In einem offenen Brief weist die US-Computerfirma Supermicro alle Spionagevorwürfe zurück. Quelle: dpa
Angebliche Spionage

In einem offenen Brief weist die US-Computerfirma Supermicro alle Spionagevorwürfe zurück.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der US-amerikanische Computerhersteller Supermicro hat seinen Kunden am heutigen Dienstag mitgeteilt, dass es keinerlei Beweise für die Spionagevorwürfe in ihrem Haus gebe. Weder die aktuellen, noch die älteren Modelle seien von Spionage-Chips aus China betroffen.

Das US-Magazin „Bloomberg Businessweek“ hatte im Oktober darüber berichtet, dass sich auf Hauptplatinen von Serversystemen, die das Unternehmen an Kunden wie Apple und Amazon verkauft hat, ein Mikrochip mit Schadcode befunden haben soll. Als Auftraggeber der vermeintlichen Spionagesoftware wollten die US-Reporter damals das chinesische Militär ausgemacht haben.

Doch in einem Brief an seine Kunden weist Supermicro nun alle Vorwürfe zurück. Eine umfangreiche Analyse hätte gezeigt, dass der Bericht eine Ente wäre. Supermicro sei über das Ergebnis nicht überrascht, heißt es weiter. Die global agierende britische Firma namens „Nardello & Co“ soll einem Insider zufolge die Analyse durchgeführt haben. Kunden sei es gestattet, sich an diese Firma zu wenden, sollten sie weitere Fragen haben.

Der Dauerbeschuss der vergangenen Monate machte dem US-Unternehmen massiv zu schaffen. Supermicro ist mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden Dollar und mehr als 2.600 Mitarbeitern der weltweit fünfgrößte Anbieter von Servern und einer der Spitzenreiter in den Bereichen Enterprise-Computing und Netzwerklösungen.

Mit Material von Reuters

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