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Computerhersteller Dell erwägt offenbar doch konventionelle Rückkehr an die Börse

Zuletzt hatte das hoch verschuldete Unternehmen einen herkömmlichen Börsengang noch ausgeschlossen. Jetzt könnte es eine Kehrtwende geben.
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Mit Hilfe eines Finanzinvestors hatte Firmengründer Michael Dell das Unternehmen vor fünf Jahren zurückgekauft. Quelle: Reuters
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Mit Hilfe eines Finanzinvestors hatte Firmengründer Michael Dell das Unternehmen vor fünf Jahren zurückgekauft.

(Foto: Reuters)

New York Der defizitäre Computer-Hersteller Dell denkt Insidern zufolge wieder über eine gewöhnliche Rückkehr an die Börse nach. Das US-Unternehmen wolle noch in der laufenden Woche mit potenziellen Konsortionalbanken sprechen, sagten mit den Plänen vertraute Personen.

Dies stellt eine Kehrtwende dar. Dell hatte zuletzt einen herkömmlichen Börsengang vor allem wegen seines Schuldenbergs in Höhe von rund 50 Milliarden Dollar ausgeschlossen und wollte stattdessen über den Rückkauf von sogenannten Geschäftsbereichaktien (trading stocks) an die Börse zurückfinden.

Allerdings fiel das Angebot über rund 21 Milliarden Dollar in bar und Aktien bei verschiedenen Hedgefonds – darunter Elliott Management und Canyon Capital Advisors – durch. Bei Dell bezogen sich die Geschäftsbereichsaktien auf die 81-prozentige Beteiligung am Softwarekonzern VMware.

Firmengründer Michael Dell hatte sein Unternehmen 2013 mit Hilfe des Finanzinvestors Silver Lake zurückgekauft und von der Börse genommen, um es unabhängiger vom Finanzmarkt zu sanieren. Dell ist aber in Zugzwang. Das 1984 gegründete Unternehmen schreibt Verluste und muss nach der 67 Milliarden Dollar teuren Übernahme von EMC vor zwei Jahren rasch profitabel werden. Der Zukauf hat sich bisher kaum ausgezahlt.

  • rtr
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