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Computerhersteller Dell will für Rückkehr an die Börsen tiefer in die Tasche greifen

Der PC-Hersteller macht eine Kehrtwende und plant seine Börsenrückkehr. Auf Druck bessert Dell nun den Deal mit Tracking-Aktien-Inhaber nach.
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Der Gesamtwert des Deals steige damit von 21,7 auf 23,9 Milliarden Dollar. Quelle: dpa
Dell

Der Gesamtwert des Deals steige damit von 21,7 auf 23,9 Milliarden Dollar.

(Foto: dpa)

Round Rock Der PC-Hersteller Dell bessert den Deal für seine geplante Rückkehr an die Börse nach Druck von Investoren nach. Statt 109 Dollar pro Aktie bietet Dell den Inhabern sogenannter Tracking-Aktien nun 120 Dollar. Der Gesamtwert des Deals steige damit von 21,7 auf 23,9 Milliarden Dollar, teilte Dell Technologies am Donnerstag mit.

Maximal 14 Milliarden Dollar ist Dell auf diese Weise bereit auszugeben – den Rest soll es in Aktien geben. Zuvor war der Bargeld-Betrag auf neun Milliarden Dollar begrenzt. Gründer und Chef Michael Dell will mit der Rückkehr an die Börse die Schulden reduzieren und die Firmenstruktur vereinfachen.

Als Dell im Jahr 2016 den Cloud-Spezialisten VMware übernahm, blieb die Firma mit Hilfe eines Börsenvehikels, einer so genannten Tracking-Aktie, an der Börse notiert. Diese spiegelt die Entwicklung von VMware wider. Dell hatte den Inhabern der Aktie bereits ein Angebot gemacht, um die Papiere zu übernehmen und so an die Börse zurückkehren zu können.

Alternativ können die Inhaber eine Tracking-Aktie in etwa 1,504 bis 1,813 Dell-Technologies-Papiere umtauschen. Investoren hatten nach der Ankündigung des Deals im Juli umgehend bessere Konditionen verlangt. Zugleich versucht ein Großaktionär von Dell Technologies, der bekannte Unruhestifter Carl Icahn, die Pläne zur Rückkehr an die Börse mit Hilfe einer Klage zu torpedieren.

Icahn führt unter anderem an, Dell habe Aktionären wichtige Informationen dazu vorenthalten. Icahn hält 9,3 Prozent an Dell Technologies und ist damit ein einflussreicher Anteilseigner.

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  • dpa
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