Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Computerhersteller Hewlett-Packard wird von Touchpad-Schlussverkauf überrollt

Erst ungeliebt, dann heißbegehrt - schließlich ausverkauft. Der Computerhersteller Hewlett-Packard hat mit seiner Ankündigung, den Tablet-Computer Touchpad zum Schleuderpreis zu verkaufen, eine Lawine losgetreten.
Update: 23.08.2011 - 15:25 Uhr Kommentieren
Palm-CEO Jon Rubinstein zeigt das Touchpad bei einer Produktvorstellung in San Francisco. Quelle: dapd

Palm-CEO Jon Rubinstein zeigt das Touchpad bei einer Produktvorstellung in San Francisco.

(Foto: dapd)

DüsseldorfErst lag es wie Blei in den Regalen, jetzt ist das Touchpad schneller ausverkauft als der Computerhersteller Hewlett-Packard gucken kann. Die Ankündigung, den einst fast 400 Euro teuren Tablet-Computer in Deutschland für 99 Euro anzubieten, zwang denn auch prompt die Server des Internetvertriebs von HP in die Knie. Wegen „überwältigender Nachfrage“ sei das Touchpad „vorübergehend nicht mehr verfügbar“, hieß es am Dienstag auf der HP-Internetseite. Auch das Smartphone HP Pre3 konnte nicht mehr erworben werden.

Weil der Verkauf von Smartphones und des erst im Juli eingeführten Tablet-Computers die Erwartungen nicht erfüllte, hatte Hewlett-Packard beschlossen, die Entwicklung dieser Geräte mit dem eigenen Betriebssystem WebOS und die Produktion einzustellen. Das Touchpad kam gegen Apples iPad einfach nicht an. Der Rivale Apple hatte zuletzt schon mit dem Siegeszug des iPhones den PC-Markt unter Druck gesetzt. Bei HP folgte als nächster Akt dann der Schlussverkauf.

Dieser hatte am Wochenende in Nordamerika begonnen. In Kanada etwa hatte der Händler Best Buy das Touchpad für 99 kanadische Dollar verramscht. Trotz der dort bereits großen Nachfrage wurde HP in Deutschland dann überrollt.

Auf dem sozialen Netzwerk Facebook postete HP schließlich so etwas ähnliches wie ein SOS: “Der Ansturm der Kunden war stellenweise so groß, dass wir nicht alle Anfragen beantworten konnten.” Versuche des Branchendienstes Golem, den Onlinestore zu erreichen, schlugen genauso fehl, wie Anrufe bei der telefonischen Bestellhotline.

Zahlreiche Schnäppchenjäger wollten nach dem erfolgreichen Kauf von Touchpads oder Palm Pre-Geräten offenbar Kasse machen. Beim Online-Auktionshaus Ebay boten sie die HP-Produkte deutlich über den Schnäppchenpreisen an.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Das Touchpad wird am Ende noch zum Topseller
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Computerhersteller - Hewlett-Packard wird von Touchpad-Schlussverkauf überrollt

0 Kommentare zu "Computerhersteller: Hewlett-Packard wird von Touchpad-Schlussverkauf überrollt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.