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Copyright-Prozess US-Gericht gibt Oracle recht im Streit mit SAP

Ein US-Berufungsgericht in San Francisco bekräftigt die Position des amerikanischen Konzerns Oracle im Streit um Software-Diebstahl mit den deutschen Konkurrenten SAP. Oracle hat nun die Wahl zwischen Geld oder Prozess.
30.08.2014 - 01:54 Uhr Kommentieren
Hauptsitz der Oracle Corporation in Redwood Shores, California, USA: Im Streit mit dem deutschen Konkurrenten SAP bekräftigt ein US-Gericht den amerikanischen Software-Konzern.. Quelle: dpa

Hauptsitz der Oracle Corporation in Redwood Shores, California, USA: Im Streit mit dem deutschen Konkurrenten SAP bekräftigt ein US-Gericht den amerikanischen Software-Konzern..

(Foto: dpa)

San Francisco Ein US-Berufungsgericht hat dem Software-Konzern Oracle im Copyright-Streit mit seinem deutschen Konkurrenten SAP die Wahl zwischen der Annahme einer Zahlung von 356,7 Millionen Dollar (270,5 Millionen Euro) und einem neuen Prozess gegeben. Die drei Richter des Gerichts in San Francisco bestätigten damit am Freitag grundsätzlich ein früheres Justizurteil, das eine Jury-Entscheidung gegen SAP von November 2010 aufgehoben hatte. Die Jury hatte damals das deutsche Unternehmen angewiesen, seinem US-Rivalen wegen Copyright-Verstößen 1,3 Milliarden Dollar zu zahlen.

Ein Bezirksgericht hatte diese Summe jedoch als "völlig exzessiv" bezeichnet und kritisiert, sie basiere auf unzulässiger Spekulation . Es ordnete stattdessen eine Zahlung von 272 Millionen Dollar an. Oracle lehnte dies jedoch ab und ging in Berufung. Das Berufungsgericht in San Francisco entschied nun, dass das frühere Urteil grundsätzlich richtig sei, doch die Zahlung zu niedrig angesetzt sei. Stattdessen wurde SAP zur Zahlung von 356,7 Millionen Dollar verurteilt. Das Verfahren geht auf 2007 zurück, als Oracle der SAP-Tochter TomorrowNow den massiven Diebstahl von Software vorwarf.

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