Das Geschäft mit Pokémon Go Die Monster AG

Pokémon Go war der Hype des Sommers, auf dem Höhepunkt sorgten Pokéstops für Unfälle und Verkehrschaos. Wer verdient was an dem Smartphone-Spiel? Und warum überhaupt konnte es in so kurzer Zeit die ganze Welt erobern?
Eigentlich ist Pokémon Go kostenlos. Mit Pokécoins kann man aber Gegenstände kaufen, die das Spiel erleichtern. Für die Spielwährung muss man aber echtes Geld ausgeben. 100 Pokecoins kosten 99 Cent, 14.500 Kosten 99,99 Euro.
Pokémon Go

Eigentlich ist Pokémon Go kostenlos. Mit Pokécoins kann man aber Gegenstände kaufen, die das Spiel erleichtern. Für die Spielwährung muss man aber echtes Geld ausgeben. 100 Pokecoins kosten 99 Cent, 14.500 Kosten 99,99 Euro.

Man hatte die kleinen Racker schon fast vergessen: Die gelbe Hasenmaus Pikachu oder Glurak, den Dino-Verschnitt mit dem Schwelbrand am Schwanz. Mitte der 90er-Jahre eroberten die Pokémon deutsche Schulhöfe und fochten in virtuellen Arenen ihre Comic-Kämpfe aus. Die Sammelkarten waren heiße Ware, die Spiele für Nintendos Gameboy verkauften sich millionenfach. Der große Hype hielt bis rund um die Jahrtausendwende an, dann vertrieben die Fabelwesen aus „World of Warcraft“ oder Ego-Shooter die Pokémon aus den meisten Kinderzimmern.

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