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Datenskandal Facebook-Chef Zuckerberg stellt sich dem US-Kongress

Facebook steht im Datenskandal massiv in der Kritik. Kommende Woche muss sich Mark Zuckerberg den Fragen der US-Abgeordneten stellen.
Update: 04.04.2018 - 15:06 Uhr 2 Kommentare

„Fehler gemacht“ – So äußert sich Zuckerberg

Washington Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird einem US-Ausschuss des Repräsentantenhauses am 11. April Rede und Antwort im Datenskandal stehen. Zuckerberg werde aussagen, teilte der Energie- und Handelsausschusses am Mittwoch mit.

Facebook steht in der Kritik, seit bekannt wurde, dass die britische Datenanalysefirma Cambridge Analytica Informationen von 50 Millionen Facebook-Mitgliedern mutmaßlich illegal nutzte, um den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump zu unterstützen. In dem Fall ermitteln unter anderem die US-Verbraucherschutzbehörde FTC und die Generalstaatsanwälte von 37 US-Bundesstaaten.

Im Ringen um Schadensbegrenzung im Datenskandal dreht Facebook derzeit an vielen Stellschrauben. Das Unternehmen steht unter massivem Druck von Werbekunden, Investoren und Nutzern, mehr Datenschutz und Transparenz zu gewährleisten.

In der EU soll dafür die neue Datenschutz-Grundverordnung sorgen. Verstoßen Unternehmen gegen die Auflagen, drohen ihnen Strafzahlungen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent ihres weltweiten Umsatzes. Die Vorgaben der EU-Verordnung werde Facebook aber nicht im Rest der Welt umsetzen, sagte Zuckerberg am Dienstag.

Der US-Wahlkampf hat Facebook schon vor dem Datenskandal wegen der russischen Beeinflussung beschäftigt. Laut Zuckerberg wurden Hunderte russische Nutzerkonten und -Seiten mit Verbindungen zu der in St. Petersburg ansässigen Internet Research Agency gelöscht. Die Firma soll über sogenannte Trolle, die über ein falsches Profil Kommentare auf sozialen Netzwerken posten, versucht haben, den Wahlkampf zu lenken.

Die Agentur habe „mehrfach gehandelt, um Menschen in der ganzen Welt zu täuschen und zu manipulieren und wir wollen sie nirgendwo mehr auf Facebook haben“. Die Internet Research Agency ist unter den drei Firmen, die von US-Sonderermittler Robert Mueller wegen Einmischung in den Präsidentschaftswahlkampf angeklagt wurden.

Darüber hinaus werfen Kritiker Facebook vor, während des Wahlkampfes in den USA nicht ausreichend gegen Falschmeldungen vorgegangen zu sein. Zuckerberg erklärte, im Kampf gegen sogenannte Fake News verstärkt auf maschinelles Lernen zu setzen.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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2 Kommentare zu "Datenskandal: Facebook-Chef Zuckerberg stellt sich dem US-Kongress"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ach, Herr Schulz, was haben Sie denn gegen Obama, der ist doch schon längst in Rente, das ist doch sowas von passé. Ein anständiger teutscher Natsi hat doch längst nichts mehr gegen Überseeschwarze zu haben, er hat gegen Juden und Zigeuner hier zu sein, kriegen Sie Sich bitte ein. Das wird doch wohl nicht zu schwer für Sie sein, oder?
    Der eigentliche Skandal hier ist immer noch dieser Facebook-Button an jedem Handelsblatt Artikel. Dagegen sollten Sie protestieren, hier können Sie was bewegen.

  • Der Datenskandal in den USA ist ein anderer, als den vermeintlichen Skandal, über den Sie hier so breit berichten. Der Skandal ind en USA ist der, dass Facebook im Rahmen des Obama Wahlkampfes der Demokratischen Partei die Nutzerdaten überlassen hat um damit Wahlkampf zu betreiben. Das ist der Datenskandal in den USA und nicht das legale Nutzen von Daten, die freizugänglich waren. Dies wurde übrigens bereits im Rahmen der Wahlkampfanalyse berichtet und analysiert, ohne das es jemanden interessiert hätte. Aber in Zeiten wo die Presse Meinungen als Beweise feiert und erwiesen Tatsachen negiert, kann eben auch so ein inhaltsloser tendenziöser Schrott verbreitet werden....