Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Datenskandal Facebook wird ausgeforschte Nutzer in der EU wohl nicht entschädigen

Die vom Datenskandal betroffenen Nutzer in Europa werden nicht entschädigt. Zuckerberg wich einer Antwort auf die Frage zunächst aus.
Kommentieren

Zuckerberg vor EU-Parlament: „Werde Antworten schriftlich nachreichen“

BrüsselFacebook wird seine bis zu 2,7 Millionen vom Datenskandal um Cambridge Analytica betroffenen Nutzer in Europa voraussichtlich nicht entschädigen. Zur Begründung erklärte das soziale Netzwerk am Mittwoch, sensible Bankdaten seien nicht betroffen gewesen. Es habe sich zwar „klar um einen Vertrauensbruch“ gehandelt: „Dennoch ist es wichtig daran zu erinnern, dass weder Kontodaten, Kreditkarten-Informationen noch Nummern von Ausweisdokumenten geteilt wurden.“

Mit der Erklärung reagierte der US-Konzern auf Fragen von EU-Parlamentariern am Vortag, die Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei einer Anhörung im europäischen Parlament nicht beantwortet hatte.

Facebook steht seit Bekanntwerden des Datenskandals unter Druck, bei dem Cambridge Analytica die Informationen von 87 Millionen Mitgliedern missbrauchte, um im Wahlkampf US-Präsident Donald Trump zu unterstützen. Insgesamt nutzen in Europa 377 Millionen Menschen monatlich das weltgrößte soziale Netzwerk.

Facebook erklärte, die meisten Nutzer hätten der fraglichen App Zugriff auf Daten wie ihr öffentliches Profil oder von ihnen bevorzugte Seiten gegeben, ähnlich wie dies befreundeten Nutzern ermöglicht werde. Der App-Entwickler habe an Cambridge Analytica nur Daten von Facebook-Nutzern in den USA und nicht von Nutzern in der EU verkauft.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Datenskandal - Facebook wird ausgeforschte Nutzer in der EU wohl nicht entschädigen

0 Kommentare zu "Datenskandal: Facebook wird ausgeforschte Nutzer in der EU wohl nicht entschädigen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.