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Dell-Rückzug Goodbye, Wall Street!

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Ein grundlegender Neuanfang

Bis heute verliert der Konzern gegenüber seinen Konkurrenten: Im vergangenen Quartal sank der Anteil auf dem Weltmarkt laut der Marktforschungsfirma Gartner von 12,2 auf 10,2 Prozent. Die Zahl der ausgelieferten Computer ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 10,6 auf 9,2 Millionen Stück zurück. Der Aktienkurs fiel allein in den vergangenen sieben Jahren um fast 70 Prozent.

Jetzt soll also ein grundlegender Neuanfang die Wende bringen. Seit einiger Zeit bereits versucht sich Dell daran – als Anbieter von renditestarken Dienstleistungen und Computern für Unternehmenskunden. Als Vorbild dient IBM, der sein PC-Geschäft einst an Lenovo verkaufte und sich stattdessen erfolgreich auf Großrechner und IT-Services konzentrierte.

Ein solcher Umbau  allerdings braucht Zeit. Zeit, die im sich rasant wandelnden Computer-Geschäft knapp ist. „Es ist die Gelegenheit für Michael Dell, ein bisschen flexibler zu sein bei der Führung des Unternehmens“, sagte der Analyst Shebly Seyrafi von FBN Securities. Das ändere allerdings nichts an der Tatsache, dass „die Herausforderungen auf dem PC-Markt noch immer so sind wie zuvor“.

Mit Material von rtr, dpa

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1 Kommentar zu "Dell-Rückzug: Goodbye, Wall Street!"

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  • Das Tor was Apple mit dem iPad aufgeschlagen hat wird nicht mehr zu schließen sein. Dell war ein "Konfigurierer", kein Erfinder. Ob er mit einem eigenen(!) Produkt in den Markt gehen kann, ist zu bezweifeln. Microsofts Unterstützung ist sicher kein gutes Zeichen für einen Neuanfang. Der private PC Markt ist tot. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine neue Generation von Softwareentwicklern und Büro-Anwendern die PC Software sterben lassen und so auch der "Desktop Windows PC" aus den Büros verschwindet. Treiberprobleme? Securitysoftware? Kompatibiltät? Gerätemanager? Adminrechte? "leck mich doch am Arsch mit dem Zeug" schreit die neue Generation und tippelt glückseelig auf dem iPad herum. Und mittlerweile merke ich: Sie haben nicht nur Recht, sie haben auch die Macht.

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