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Deutsche Telekom Bundesweite Warnstreiks begleiten Tarifverhandlungen

Bundesweit haben sich 3000 Telekom an Warnstreiks beteiligt. Die Tarifverhandlungen für rund 70.000 Beschäftigte gehen am Dienstag und am Mittwoch in die dritte Runde, Verdi fordert unter anderem fünf Prozent mehr Lohn.
22.03.2016 - 17:27 Uhr
Die Tarifgespräche für die rund 70.000 Mitarbeiter gingen am Dienstag und am Mittwoch in die dritte Runde. Quelle: dpa
Deutsche Telekom in Bonn

Die Tarifgespräche für die rund 70.000 Mitarbeiter gingen am Dienstag und am Mittwoch in die dritte Runde.

(Foto: dpa)

Berlin Die Tarifverhandlungen für zehntausende Mitarbeiter der Deutschen Telekom sind am Dienstag von Warnstreiks begleitet worden. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi beteiligten sich daran bundesweit insgesamt 3000 Beschäftigte aus Vertrieb und Service. Die Telekom legte in den Gesprächen ein Angebot vor, dass eine Gehaltserhöhung um 2,8 Prozent vorsieht.

Bei den Tarifverhandlungen geht es vorrangig um die Mitarbeiter der Telekom Deutschland - also der Unternehmenseinheit, die hierzulande die Festnetz- und Mobilfunkkunden betreut. Aufgrund der Warnstreiks müssten voraussichtlich Termine von Servicetechnikern verschoben werden, sagte ein Unternehmenssprecher. Die bisherigen Protestaktionen seien aber überschaubar ausgefallen. Laut Verdi beteiligten sich in der vergangenen Woche bereits mehr als 12.000 Beschäftigte an Protesten und Warnstreiks.

Die Tarifgespräche für die rund 70.000 Mitarbeiter gingen am Dienstag und am Mittwoch in die dritte Runde. Dabei legte die Telekom nach eigenen Angaben ein Angebot vor, dass eine Gehaltserhöhung um 2,8 Prozent in zwei Schritten vorsieht. Zunächst sollen die Gehälter rückwirkend zum 1. März 2016 um 1,5 Prozent steigen und dann noch einmal um 1,3 Prozent zum 1. März 2017.

Verdi fordert fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und eine Komponente, mit der die unteren Einkommen überproportional angehoben werden. Darüber hinaus sollen betriebsbedingte Kündigungen weiter ausgeschlossen werden.

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    Telekom-Personalgeschäftsführer Martin Seiler erklärte dazu, beim Thema Kündigungsschutz sei das Unternehmen gesprächsbereit. Zunächst müsse aber „ein tragfähiges Gesamtpaket geschnürt werden“. Die Telekom strebt nach Angaben eines Sprechers eine Einigung in der für nach Ostern angesetzten vierten Verhandlungsrunde an.

    • afp
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