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Deutsche Telekom T-Online steht offiziell zum Verkauf

Telekom-Chef Tim Höttges hat erstmals offiziell bestätigt, dass Gespräche über den Verkauf des Internetportals T-Online laufen. Auch bei der Amerika-Tochter T-Mobile US ist der Konzern offen für einen Partner.
Update: 21.05.2015 - 12:59 Uhr Kommentieren
Der Konzern will sich von der Tochter T-Online trennen. Quelle: dpa
Telekom-Chef Höttges

Der Konzern will sich von der Tochter T-Online trennen.

(Foto: dpa)

Köln Die Deutsche Telekom spricht nun offiziell über einen möglichen Verkauf ihres Internet-Portals T-Online. Gespräche mit Interessenten seien bereits aufgenommen worden, sagte Konzernchef Tim Höttges auf der Hauptversammlung am Donnerstag in Köln. Das Geschäftsmodell von T-Online habe sich überlebt. „Die Wege der Kunden ins Netz laufen heute nicht mehr über ein Portal.“ Auch eine E-Mail-Adresse könnten Internet-Surfer überall im Netz erhalten. Zudem finanziere sich die Seite allein über Werbung, sagte er.

Die Telekom startete nach Reuters-Informationen den Verkauf ihres Internetportals Ende 2014. Als ein aussichtsreicher Käufer wird der Verlag Axel Springer gehandelt.

Auch bei der Amerika-Tochter T-Mobile US ist die Telekom offen für einen Partner. Es sei die Pflicht des Vorstandes, die Rendite von T-Mobile US weiter zu steigern, sagte Höttges „Wenn wir einen Partner finden, der uns dabei hilft, werden wir dies selbstverständlich prüfen.“

Die Telekom eilt in den USA derzeit von Erfolg zu Erfolg. Der US-Umsatz zog im ersten Quartal dank eines Kundenansturms um 36 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro und übertraf damit die Deutschland-Erlöse von 5,6 Milliarden Euro. Die Bonner wollten die Mobilfunktochter, an der sie zwei Drittel der Anteile halten, eigentlich längst verkaufen. Voriges Jahr waren allerdings zwei Kaufinteressenten abgesprungen. Damit muss T-Mobile US vorerst allein über die Runden kommen.

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  • rtr
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