Die Causa Samsung Eine doppelte Demütigung

Die Vorwürfe der südkoreanischen Ermittler gegen Samsung-Chef Lee Jae-yong wiegen schwer. Die Demütigung des Konzernchefs sollte Anlass für Reformen der Konglomerate sein. Ein Kommentar.
Die Samsung-Zentrale in Seoul: Der Firmenchef ist schweren Vorwürfen ausgesetzt. Trotzdem könnten die Richter die Staatsanwalt abblitzen lassen. Quelle: AFP
Korruptionsskandal in Südkorea

Die Samsung-Zentrale in Seoul: Der Firmenchef ist schweren Vorwürfen ausgesetzt. Trotzdem könnten die Richter die Staatsanwalt abblitzen lassen.

(Foto: AFP)

Für viele Chefs von Südkoreas Familienkonglomeraten war das Gefängnis eine Karrierestation. Im Bestechungsskandal um Präsidentin Park Geun-hye droht diese Auszeichnung auch dem prominentesten Vertreter der jungen Generation. Ermittler wollen Haftbefehl gegen Samsungs faktischen Chef Lee Jae-yong beantragen.

Ihre Vorwürfe sind süffisant, aber schwer zu beweisen: Zig Millionen Euro soll die Samsung-Gruppe an Firmen und Stiftungen einer Beraterin von Südkoreas Präsidentin gezahlt haben. Die Regierung habe im Gegenzug 2015 Druck auf Südkoreas Pensionsfonds ausgeübt, um eine umstrittene Fusion zwischen zwei Samsung-Firmen und damit die Kontrolle Lees über das Familienimperium zu unterstützen.

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