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Digitalisierung Bahn will offenbar eigenes Glasfasernetz für Mobilfunk-Ausbau öffnen

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur für den neuen Mobilfunkstandard 5G stockt. Das hat bei der Deutschen Bahn einem Bericht zufolge die Kreativität beflügelt.
17.08.2018 - 20:50 Uhr Kommentieren
Die Bahn könnte den digitalen Ausbau vorantreiben. Quelle: dpa
Glasfaserkabel

Die Bahn könnte den digitalen Ausbau vorantreiben.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ will die Deutsche Bahn mehr aus ihrer vorhandenen digitalen Infrastruktur herausholen. Demnach wird derzeit nach Kooperationspartnern gesucht, um das vielfach aus Glasfaserkabeln bestehende Netz für den Ausbau von Breitbandverbindungen nutzbar zu machen.

Die Bahn unterhält eines der größten Kommunikationsnetze Deutschlands. Neben den mehr als 30.000 Kilometer Schienen laufen entsprechende Kabelschächte. Schon Mitte der 1990er-Jahre wurde dort Glasfaser eingesetzt.

Tochterunternehmen der Bahn bieten Geschäftskunden zahlreiche Telekommunikationsdienstleistungen an, etwa in der Übertragungstechnik. Der Schritt zur Kooperation mit einem der großen Kommunikationsunternehmen scheint daher nicht allzu groß. Offenbar strebt die Bahn nun genau das an.

Der Spiegel selbst nennt nur die Bank Morgan Stanley als Geschäftspartner in der Sache. Das Institut soll demnach die Suche nach privaten Geldgebern übernehmen. Die Suche nach einem Telekommunikationspartner rückt Telekom, Vodafone und den O2-Mutterkonzern Telefonica in den Fokus.

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Standort erkennen

    2019 sollen endlich durch den Bund die Frequenzen für das geplante Echtzeitnetz 5G versteigert werden. Doch die nötige Sendetechnik benötigt zur Umsetzung ein flächendeckendes Netz in Glasfaserqualität.

    Im Ringen um den infrastrukturellen Unterbau hatte die Deutsche Telekom zuletzt sogar den Rivalen 1&1 eingeladen, gemeinsam in ein Glasfasernetz zu investieren. Dessen Konzernmutter United Internet möchte sich im Zuge des Ausbaus als vierte Kraft im Mobilfunkmarkt etablieren – und sagte dem Angebot prompt zu.

    Bahn-Digitalvorständin Sabrina Jeschke bemüht sich seit ihrem Amtsantritt, den Konzern schnell in die digitale Moderne zu überführen. Vor wenigen Monaten erklärte sie unter anderem, dass die Bahn darüber nachdenkt, eigene Sendemasten entlang ihrer Trassen aufzustellen, um Kunden eine umfassende Mobilfunkabdeckung zu gewährleisten. Möglich, dass diese Schritte nun zusammenfallen.

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