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Direct Listing Slack plant Debüt an der New Yorker Börse NYSE

Die App-Firma Slack hat sich nicht die Tech-Börse Nasdaq für ihr Börsendebüt ausgesucht, sondern die New Yorker Börse – und plant ein „Direct Listing“.
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Das team-Message-Unternehmen plant seinen Börsengang an der New Yorker Börse NYSE. Quelle: Reuters
Das Slack-Logo auf einem Smartphone

Das team-Message-Unternehmen plant seinen Börsengang an der New Yorker Börse NYSE.

(Foto: Reuters)

New YorkFür seinen geplanten Börsengang im Sommer hat sich das Team-Message-Unternehmen Slack den New Yorker Börsenplatz NYSE ausgesucht, berichtet das „Wall Street Journal“ am Montag. Vergangene Woche erst hatte der Fahrdienstvermittler Lyft sein Debüt gefeiert – an der Nasdaq.

Wie der schwedische Musikstreamingdienst Spotify zuvor auch, will Slack den ungewöhnlichen Schritt des „Direct Listings“ gehen. Dabei geht das Unternehmen – anders als bei einem klassischen IPO – nicht schon Monate vor dem Börsengang auf Roadshow, um große Investoren von seiner Aktie zu überzeugen.

Mit dem direkten Listing können lediglich diejenigen, die bereits Aktien des Unternehmens haben, ihre Papiere an der Börse platzieren. Das Unternehmen spart sich dabei eine Menge Gebühren, etwa für Investmentbanken. Auch AirBnB, die Plattform zur Buchung und Vermietung von privaten Unterkünften, erwägt laut „Wall Street Journal“ ebenfalls ein direktes Listing für den Börsengang im kommenden Jahr 2010.

Slack ist ein Start-up, das eine App herausgebracht hat, die Whatsapp ähnelt, die allerdings vor allem geschäftlich genutzt wird. Mitarbeiter können in offenen und geschlossenen Kanälen miteinander kommunizieren.

Möglicherweise erfolgt der Börsengang im Juni oder Juli. Das Unternehmen hat jeden Tag zehn Millionen aktive Benutzer und 85 000 zahlende Kunden. Seit Slack 2013 gegründet wurde, hat es mehr als eine Milliarde Dollar an Investitionen eingesammelt.

Als einziges großes Tech-Unternehmen war der Spotify im April mit einem direkten Listing an die Börse gegangen. Die Kursschwankungen hielten sich damals in Grenzen. Das könnte Slack ermutigt haben, dem Beispiel zu folgen.

Mit Material von Bloomberg.

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