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Display-Hersteller Geschäfte der Apple-Zulieferer Sharp und LG Display trüben sich ein

Der Handelsstreit zwischen den USA und China wirkt sich auch auf die Display-Hersteller aus. Sharp strich seine Jahresprognose, LG warnt vor sinkenden Preisen.
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Neben LG Display ist auch Sharp von den Auswirkungen des US-Handelsstreits betroffen. Quelle: Reuters
Sharp

Neben LG Display ist auch Sharp von den Auswirkungen des US-Handelsstreits betroffen.

(Foto: Reuters)

Seoul, TokioNach Apple bekommen nun auch Zulieferer des US-Giganten den Handelsstreit zwischen den USA und China zu spüren. So warnte am Mittwoch in Seoul der südkoreanische Display-Hersteller LG Display vor sinkenden Preisen. LG-Manager Daniel Lee erklärte, keinen positiven Preis-Trend ausmachen zu können.

Derweil kassierte der japanische Wettbewerber Sharp seine Jahresprognose mit Verweis auf die Handelsbarrieren und die rückläufige Nachfrage eines bedeutenden Kunden.

Apple verbuchte wegen schwächerer iPhone-Verkäufe vor allem in China im abgelaufenen Quartal einen Umsatzrückgang um fast fünf Prozent auf 84,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie legte um 7,5 Prozent auf 4,18 Dollar zu. Für das laufende Quartal prognostiziert Apple Erlöse zwischen 55 und 59 Milliarden Dollar. Bereits Anfang Januar hatte Apple mit der Warnung überrascht, dass der Umsatz im wichtigen Weihnachtsquartal unter den Erwartungen liege. Seither enttäuschten Apple-Zulieferer reihenweise mit ihren Prognosen.

Sharp dampfte seine Jahresziele für das im März endende Bilanzjahr 2018/19 ein. Beim operativen Gewinn rechnet der Konzern noch mit 107 Milliarden Yen (856,2 Millionen Euro) statt mit 112 Milliarden Yen. Bereits in den ersten neun Monaten musste Sharp Einbußen hinnehmen.

Der koreanischen LG Display half derweil die starke Nachfrage nach Displays für Smart-Watches. So schnellte das operative Ergebnis im vierten Quartal auf 279 Milliarden Won (218,27 Milliarden Euro) nach 44 Milliarden Won (34,44 Milliarden Euro) im Jahr zuvor.

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  • rtr
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