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E-Book-Fall Apple schlägt gegen Kartellwächter zurück

Im E-Book-Fall geht Apple nun gegen den Kartellwächter vor. Er habe sich in unternehmensinterne Angelegenheiten eingemischt und die Produkt-Entwicklung behindert. Der Einsatz des Aufsehers soll jetzt geprüft werden.
21.01.2014 - 21:52 Uhr Kommentieren
Apple gegen das US-Kartellamt: Das Unternehmen wirft dem Aufseher im E-Book-Fall vor, die Produkt-Entwicklung zu behindern. Quelle: AFP

Apple gegen das US-Kartellamt: Das Unternehmen wirft dem Aufseher im E-Book-Fall vor, die Produkt-Entwicklung zu behindern.

(Foto: AFP)

New York Ein halbes Jahr nach dem Schuldspruch gegen Apple im Prozess um Preisabsprachen bei elektronischen Büchern wehrt sich der iPad-Hersteller. Das kalifornische Unternehmen erzielte im Gerichtsstreit um einen ihm eigens zur Seite gestellten Kartellwächter einen Etappensieg.

Ein New Yorker Gericht gab am Dienstag dem Antrag Apples statt, dass der Einsatz des Aufsehers innerhalb des Technologiekonzerns während des laufenden Berufungsverfahrens überprüft wird. Apple wirft Michael Bromwich vor, sich zu sehr in unternehmensinterne Angelegenheiten einzumischen und so die Entwicklung neuer Produkte zu behindern. Bromwich weist dies zurück. Er soll im Auftrag des US-Justizministeriums sicherstellen, dass sich Apple ans Wettbewerbsrecht hält.

Das Ministerium hat nun bis zum 24. Januar Zeit, Argumente zur Verteidigung des Aufsehers vorzubringen. Apple war im Juli für schuldig befunden worden, bei Preisabsprachen in der E-Book-Branche eine Schlüsselrolle gehabt zu haben. Das Unternehmen aus Cupertino soll sich demnach bei der Einführung des iPads heimlich mit fünf Verlagen abgesprochen haben, um trotz der Marktführerschaft des Online-Versandhändlers Amazon höhere Preise durchsetzen zu können.

Das Urteil fällte damals Richterin Denise Cote. Sie verteidigte nun den Einsatz Bromwichs: Allein schon Apples Reaktion auf die Bestellung eines Aufsehers zeige, dass dies eine weise Entscheidung gewesen sei.

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