Einheitlicher Standard geplant Datenschützer nehmen Internet-Singlebörsen ins Visier

Bei der Suche nach einem Partner im Internet geben Nutzer oft viele Daten von sich preis. Datenschutzbehörden wollen nun prüfen: Wie verarbeiten Partnerbörsen diese Daten? Und was stellen sie mit ihnen an?
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Immer mehr Menschen nutzen das Internet für die Partnersuche. Datenschutzbehörden wollen die 16 größten Anbieter in Deutschland nun prüfen. Quelle: dpa
Dating-Portale

Immer mehr Menschen nutzen das Internet für die Partnersuche. Datenschutzbehörden wollen die 16 größten Anbieter in Deutschland nun prüfen.

(Foto: dpa)

HamburgDie Datenschutzbehörden haben Internet-Singlebörsen ins Visier genommen. Insgesamt 16 Anbieter von Online-Partnerschaftsvermittlungen müssen darüber Auskunft geben, wie es mit dem Schutz der sensiblen persönlichen Daten ihrer Mitglieder bestellt ist, teilten die Datenschutzbehörden von Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg am Donnerstag in Hamburg mit. Ziel sei es, für den überregional funktionierenden Markt einen einheitlichen Datenschutzstandard zu erreichen.

Den Angaben zufolge stimmten die drei Landesbehörden einen gemeinsamen Fragenkatalog ab, den die Singlebörsen nun beantworten müssen. Die Ergebnisse sollten darüber Aufschluss geben, wie transparent die Datenverarbeitung gegenüber den Nutzern gemacht wird, wie groß der Umfang der angeforderten Daten ist und welche Daten an Dritte übermittelt werden.

Außerdem müssen die Partnervermittler ihre Maßnahmen der technischen und organisatorischen Datensicherheit darlegen sowie Auskunft über das sogenannte Tracking – also das Nachvollziehen des Verhaltens eines Nutzers im Internet – geben.

Außer dem klassischen Zugang über den Computer wollen die Datenschützer auch den immer wichtiger werdenden Zugang über Apps prüfen. Ein Ergebnis dazu wird erst in einigen Monaten erwartet.

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  • Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist auch dieser Beitrag, zum Thema Datenabfragen durch Behörden & Co:

    https://www.lelala.de/blog/transparenzbericht-2014

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