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Eisner pokert Disney offen für «spektakuläres Angebot»

Disney-Chef Michael Eisner pokert um weitere Angebote für den Unterhaltungskonzern. Nach dem die Comcast-Offerte als zu niedrig eingestuft wurde, ruft Eisner nach einer Erhöhung.

HB BERLIN. Die Führung des US-Unterhaltungskonzerns Walt Disney ist offen für ein «wirklich spektakuläres» Übernahmeangebot. Das sagte Unternehmenschef Michael Eisner am Freitag in der CNN-Talkshow «Larry King live». Disney werde jedoch nicht verschenkt, schränkte Eisner ein.

Der US-Kabelfernsehbetrieber Comcast hatte vor etwa einer Woche erklärt, Disney per Aktientausch übernehmen zu wollen. Comcast bietet 0,78 eigene Aktien für jedes Disney-Papier. Bei einer Übernahme würde das Unternehmen zum weltgrößten Medienkonzern aufsteigen und Time Warner überholen.

Die Offerte ist von der Disney-Führung allerdings bisher als zu niedrig abgelehnt worden. Auch Roy Disney, der Neffe des verstorbenen Firmengründers Walt Disney, hat das Übernahmeangebot des US-Kabelnetzbetreibers Comcast als zu niedrig bezeichnet. Der Widersacher von Konzernchef Eisner hält 17 Millionen Aktien des Konzerns.

Roy Disney kritisierte am Freitag erneut den Kurs des Konzerns und will Eisner auf der kommenden Hauptversammlung Anfang März die Entlastung verweigern. Disney gibt ihm die Schuld an den Problemen, mit denen der Konzern in den vergangenen Jahren zu kämpfen hatte und immer noch hat. Bei seinem Rückzug aus der Führung im Dezember hatte Roy geäußert, statt seiner hätte lieber Eisner gehen sollen. Wie viele Aktionäre Roy Disney für die Ablösung des Vorstandschefs hinter sich versammeln kann, ist aber noch unklar.

Eisner äußerte sich indes unbeeindruckt von den Worten seines Widersachers. Die Kritik werde vorbei gehen, sagte er auf CNN. «Ich habe mich entschieden, mich nicht in einen Schlagabtausch zu stürzen.»

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