Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Elektronik-Konzern Sharp könnte 10.000 Mitarbeiter entlassen

Der japanische Elektronik-Konzern ist angeschlagen. Seit Jahresbeginn hat die Aktien drei Viertel ihres Werts verloren. Mit Anteilsverkäufen und überraschend massiven Entlassungen könnte eine Rettung gelingen.
21.08.2012 - 13:43 Uhr Kommentieren
Möglicherweise trennt sich Sharp im rahmen von Sparmaßnahmen von bis zu 10.000 Mitarbeitern. Quelle: dpa

Möglicherweise trennt sich Sharp im rahmen von Sparmaßnahmen von bis zu 10.000 Mitarbeitern.

(Foto: dpa)

Tokio Der japanische Elektronik-Konzern Sharp prüft laut Medienberichten einen drastisch höheren Stellenabbau. Weitere 3000 Jobs könnten bei Fernseher-Fabriken in China und Mexiko wegfallen, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag. Zusammen mit dem Verkauf von Unternehmensteilen könnte sich Sharp von insgesamt 10.000 Arbeitsplätzen trennen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Das wären rund 15 Prozent der Belegschaft. Bisher war der Abbau von 5000 Stellen angekündigt.

Sharp kämpft mit hohen Verlusten und will drastisch sparen. Dem Unternehmen machen der schleppende Absatz von TV-Geräten und der starke Yen zu schaffen. Die Aktie verlor seit Jahresbeginn drei Viertel ihres Werts. Der Kurs von zuletzt 179 Yen ist ein großes Problem für Sharp, weil der Einstieg des Apple-Auftragsfertigers Foxconn wackelt und neu verhandelt werden muss.

Foxconn sollte nach ursprünglichen Konditionen noch 550 Yen pro Aktie bezahlen, die Unternehmen sind jetzt in Gesprächen. Sharp braucht das Geld aus dem Aktienverkauf an Foxconn, unter anderem weil demnächst Schuldenrückzahlungen fällig werden. Nach jüngsten japanischen Medienberichten sieht sich Sharp nach möglichen anderen Investoren um, darunter sind angeblich auch Kyocera und Toshiba. Außerdem will Foxconn die Panel-Produktion einer großen LCD-Fabrik abnehmen - angesichts der aktuellen Überkapazitäten in der Branche wäre das für Sharp eine große Entlastung.

Von den ursprünglich angekündigten 5000 Stellenstreichungen sollen 2700 Arbeitsplätze durch Frühverrentung wegfallen und 1000 durch natürliche Fluktuation, berichtete Kyodo.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Elektronik-Konzern - Sharp könnte 10.000 Mitarbeiter entlassen
    0 Kommentare zu "Elektronik-Konzern: Sharp könnte 10.000 Mitarbeiter entlassen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%