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Elektronik-Konzern TV-Sparte hält Panasonic in der Verlustzone

Es könnte dem japanischen Elektronik-Riesen noch schlechter gehen: Im letzten Quartal 2012 erzielte Panasonic einen deutlichen Gewinn. Insgesamt droht für das Geschäftsjahr aber zum verlustreichsten überhaupt zu werden.
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Langfristig will Panasonic eher auf Batterien und Haushaltsgeräte setzen - die profitablen Sparten. Quelle: dpa

Langfristig will Panasonic eher auf Batterien und Haushaltsgeräte setzen - die profitablen Sparten.

(Foto: dpa)

Tokio Der im Umbau befindliche japanische Elektronikkonzern Panasonic ist im abgelaufenen Quartal in die Gewinnzone zurückkehrt. In den drei Monaten bis Ende Dezember lag der Betriebsgewinn bei 34,6 Milliarden Yen (rund 279 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Freitag in Tokio mitteilte. Vor einem Jahr wurde noch ein Verlust von 8,1 Milliarden Yen verbucht. Im Gesamtjahr soll zwar ein Betriebsgewinn herausspringen.

Wegen milliardenschwerer Abschreibungen im Mobilfunk- und Energiegeschäft rechnet Panasonic aber unter dem Strich mit einem Nettoverlust von 765 Milliarden Yen, dem zweithöchsten in der Firmengeschichte. Zudem schreibt die Fernsehsparte rote Zahlen. In den ersten neun Monaten verdoppelte sich der Nettoverlust nahezu auf 623,8 Milliarden Yen. Der Umsatz schrumpfte um 8,8 Prozent auf 5,4 Billionen Yen.

Konzernchef Kazuhiko Tsuga strebt einen radikalen Umbau an. Er will sich von verlustreichen oder wenig rentablen Sparten trennen. Stattdessen sollen die Geschäfte mit Haushaltsgeräten und Batterien ausgebaut werden. Das Unternehmen hielt am Freitag an seiner Prognose für das bis 31. März laufende Gesamtgeschäftsjahr fest, die von einem Nettofehlbetrag von 765 Milliarden Yen (6,2 Mrd Euro) ausgeht. Damit verharrt der in Osaka ansässige Konzern nach einem Rekordminus im Vorjahr angesichts der Krise seiner TV-Sparte und gestiegener Umstrukturierungskosten tief in der Verlustzone.

  • dpa
  • rtr
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