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Elektronikhersteller HP will Arbeitsbedingungen in China verbessern

Nun will auch Hewlett-Packhard aktiv werden: Der Elektronikhersteller hat laut Medienberichten neue Richtlinien für seine chinesischen Werke aufgestellt. Erst vor zwei Wochen hatte Apple einem Zulieferer gekündigt.
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Hongkong/New York Schlechte Arbeitsbedingungen in den Fertigungswerken in China setzen die großen Elektronikhersteller zunehmend unter Druck. Nun will auch Hewlett-Packard aktiv werden. Der weltweit zweitgrößte Computerhersteller habe neue Richtlinien zur Beschäftigung von Studenten in seinen chinesischen Zulieferbetrieben aufgestellt, berichtet die „New York Times“. Demnach sollen Studenten und Zeitarbeiter ihren Arbeitsplatz zu jeder Zeit verlassen dürfen. Die Arbeit solle vollkommen freiwillig sein. Außerdem sollen Studenten nur in Bereichen arbeiten, die thematisch etwas mit ihrem Studiengang zu tun haben.

Jede Fabrik solle zudem zu Spitzenzeiten nicht mehr als 20 Prozent seiner Mitarbeiter aus Studenten rekrutieren, sagte HP-Manager Tony Prophet der Zeitung. Der Anteil solle später auf 10 Prozent gesenkt werden.

Wegen sehr stark schwankendem Auftragsbestand setzen viele Fabriken in China zunehmend auf den Einsatz von Zeitarbeitern und Studenten. Viele Studenten beschwerten sich allerdings, dass sie direkt von der Schulverwaltung in die Fabriken geschickt würden. Lokale Verwaltungen würden teilweise auch direkt die Schulen auffordern, Arbeitskräfte gegen einen Bonus bereitzustellen.

Um gegen die schlechten Arbeitsbedingungen vorzugehen war Apple als einer der ersten Elektronikhersteller vor einiger Zeit einer vor Ort agierenden Inspektions-Organisation beigetreten. Erst vor rund 14 Tagen kündigte der iPhone- und iPad-Hersteller einem Zulieferer, der in großem Maßstab Kinder unter 16 Jahren in der Fertigung beschäftigte.

  • dpa
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