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Elektronikkette Best Buy schlägt Übernahmeangebot aus

Der US-Elektronik-Konzern hat das Übernahmeangebot ihres Gründers abgelehnt. Best Buy bezeichnete das Angebot als zu unattraktiv. Damit scheitert Gründer Richard Schulze bereits das zweite Mal.
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Die US-Elektronikkette Best Buy will sich nicht von ihrem Gründer übernehmen lassen. Quelle: AP/dpa

Die US-Elektronikkette Best Buy will sich nicht von ihrem Gründer übernehmen lassen.

(Foto: AP/dpa)

New York Die angeschlagene US-Elektronik-Kette Best Buy lässt ihren Gründer Richard Schulze nach monatelangen Avancen erneut abblitzen und lehnt dessen zweites Übernahmeangebot ab. Das weltgrößte Unternehmen der Branche nannte am Freitag das jüngste Angebot zum Kauf einer Minderheitsbeteiligung zu unattraktiv. Wie eine mit der Situation vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters berichtete, erlitt Schulze erneut bei der Finanzierung Schiffbruch.

Damit dürfte der 71-Jährige endgültig mit dem Versuch gescheitert sein, das von ihm 1966 gegründete Unternehmen von der Börse zu nehmen. Nachdem er vor knapp einem Jahr aus dem Führungsgremium verdrängt wurde, wollte er Best Buy zunächst sogar ganz übernehmen. Auch damals bekam er jedoch die nötigen Milliarden nicht zusammen.

Die Kette lockt Kunden mit Geschäften in teuren Innenstadtlagen, hat jedoch heftig mit der Konkurrenz von Online-Anbietern wie Amazon zu kämpfen. Best Buy musste deshalb bereits Filialen schließen und Mitarbeiter entlassen.

Zuletzt konnte Best Buy seine Talfahrt zumindest abbremsen. Der Konzern verringerte seinen Verlust im vergangenen Vierteljahr auf 409 Millionen Dollar, nachdem vor einem Jahr noch ein Minus von 1,8 Milliarden Dollar unter dem Strich prangte. Den Umsatz konnte Best Buy sogar geringfügig auf 16,71 Milliarden Dollar steigern, indem es Kunden die gleichen Preise berechnete wie die Online-Konkurrenz. Zuvor hatten viele Menschen Best Buy nur dafür genutzt, um sich Elektro-Geräte anzuschauen und sie später billiger im Internet zu kaufen. An der Börse verteuerten sich die Aktien des Konzerns um 1,5 Prozent.

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  • rtr
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