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Erstes Interview Apple-Chef Cook verspricht „unglaubliche“ Produkte

Wie seinerzeit Steve Jobs versteht es Apple-Chef Tim Cook, mit kleinen Andeutungen große Erwartungen zu schüren. In einem Interview plauderte Cook jetzt über neue Produkte, den großen Vorgänger Jobs - und über Facebook.
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Tim Cook gibt bei der Konferenz „All Things Digital“ in Los Angeles ein Interview. Quelle: Reuters

Tim Cook gibt bei der Konferenz „All Things Digital“ in Los Angeles ein Interview.

(Foto: Reuters)

Washington Es war sein erstes breit angelegtes Interview auf großer Bühne seit Amtsantritt als Apple-Chef, und Tim Cook verstand es wie sein verstorbener Vorgänger Steve Jobs, große Erwartungen zu schüren. Auf den Start „unglaublicher“ neuer Produkte bereite sich der Technologiekonzern gerade vor, sagte Cook am Dienstagabend auf der Tech-Konferenz „All Things Digital“ im kalifornischen Rancho Palos Verdes. Getreu dem gewohnten Apple-Sound blieb er allerdings gekonnt vage.

Gefragt etwa nach dem hartnäckigsten Gerücht, einem Apple-Fernseher, antwortete Cook: „Das ist ein interessantes Gebiet“ – und verwies auf die bereits bestehende Apple-TV-Box, die sehr erfolgreich sei. „Wir werden sehen, wo es uns hinführt“. Jobs hatte kurz vor dem Tod seinem Biografen enthüllt, er habe eine Idee für ein TV-Gerät entwickelt, das drahtlos mit iPad, iPhone und iPod kommunizieren kann. Medienberichten zufolge gibt es längst einen Prototypen, Experten erwarten, dass er noch in diesem Jahr der Öffentlich vorgestellt werde könnte.

Ähnlich unbestimmt blieb Cook auch beim Thema Facebook. Er sehe Raum für mehr Zusammenarbeit, sagte der 51-Jährige, die Beziehung beider Unternehmen sei „sehr solide“. Überhaupt habe Apple für das soziale Netzwerk, das sich vergangene Woche bei seinem Börsengang blamiert hatte, „große Wertschätzung“. Die Menschen sollten auf ihren iPhones und iPads die besten Erfahrungen mit Facbook machen. Bislang hinkt die Facebook-App auf Geräten mit der Apple-Software iOS hinter Twitter her. „Ich denke, wir können mehr mit ihnen machen“, fügte Cook mit Blick auf Facebook hinzu. „Bleibt dran!“ Das Verhältnis beider Firmen gilt als gespannt seit eine Kooperation bei Apples sozialem Musik-Netzwerk „Ping“, ein Teil von iTunes, scheiterte.

Auf der Suche nach Details zu weiteren Produkten bissen sich die Interviewer auch beim Them Siri die Zähne aus. Die Spracherkennungs-Software hatte Kritik hervorgerufen, weil sie nicht zuverlässig funktioniert. „Ich denke, Sie werden zufrieden sein mit den Dingen, die sie in den kommenden Monaten sehen werden“, beschied Cook die Fragesteller. Fast geschenkt war dann schließlich die Frage, ob es bald Versionen von iPhone und iPad in verschiedenen Größen geben werde. Es herrsche kein Zwang, antwortete Cook. „Wenn wir aber finden, wir können mehr machen, großartig.“

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7 Kommentare zu "Erstes Interview: Apple-Chef Cook verspricht „unglaubliche“ Produkte"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Sorry ich weis ja nicht was Sie mit Ihrem Mac machen. Sicher ist das OS nicht perfect aber nach Arbeiten mit XP oder auch Win7 bin ich nach 20 Jahren davon geheilt. Bisher habe das was Sie beschreiben eher von WIN.... erlebt und innovativer zu bedienen ist Mac OS allemal.

  • Das ist kapitalismus! Und BMW, Daimler, VW, Siemsens usw. machen das gleiche wie Apple. Jeder muss selbst entscheiden, ob die preise für seine geldbörse tragbar sind. Überlege, der deutsche staat sackt unter dem strich soviele steuern ab, dass die reine dkaufkraft des euro nur noch ein drittel beträgt!!!

  • Unglaublich gut oder unglaublich schlecht??????, alles ist möglich.

  • Hmm, Herr oder Frau Wollenberg ist wohl ein/e typische/r Verfechter/in der Apple-Mentalität. Nun gut, wenn man für diese "Life-Style" Produkte überzogene Preise bezahlen möchte, damit ein Mr. Cook nach dem Blick auf sein Bankkonto vor lachen nicht mehr in den Schlaf kommt, dann können Sie dies ruhig tun.
    Allerdings sollten Sie den Kommentar von Frau Palmer vor Ihrer Abwertung genausten analysieren. Nicht jeder Kunde ist bereit sein Wohnzimmer mit Apple-Produkten zu beflastern, deren technischer Inhalt zu großen Teilen von asiatischen Zulieferern wie Samsung stammt.

    Hieraus ergeben sich für mich folgende Fragen: Warum ist ein Appleprodukt so überteuert obwohl es in einem "Billiglohnland" produziert wird? Wieso ist Apple nicht in der Lage seine Fertigung in die USA zurück zu verlagern und somit den US-Arbeitsmarkt zu unterstützen?
    Warum fertigt Apple seine Produkte so, dass der Kunde regelrecht an Apple gebunden wird und keine Wahl hat? (Bsp. Iphone - integrierter Akku - Iphone muss zu Apple eingeschickt werden, wenn der Akku defekt ist)

    Ich kenne bereits die Antwort auf die Fragen, Apple ist nur an Profit interessiert. Und dieser muss gem. betriebswirtschaftlichen Vorstellungen (Vormachtsstellung, Monopole etc.) maximiert werden, auch wenn der Ruf des Unternehmens darunter leidet.
    Ich bin auf jeden Fall nicht dazu bereit soviel Geld für ein Produkt zu bezahlen und werde mich lieber bei der Konkurrenz umsehen.

    MfG

  • @AstrologinPalmer

    Zukunft gehört Samsung Fernsehern… meine lieben Eltern besitzen so ein Flachbildschirm von Samsung … es ist ein krampf diesen Fernseher zu bedienen. Da ist noch sehr viel Luft nacht oben.



  • "Schließlich will Cook weniger Zeit für Design und Marketing aufwenden"

    Ja versteht er denn nicht, was die Firma Apple ausmacht?

  • Alte Strategie: Teuren Apple-Quatsch anbieten, ab Update Nr.5 haben dann die Käufer die Entwicklungsarbeit geleistet.
    Die angeblich erfolgreiche TV-Box ist ein albernes Spielzeug.
    Die Zukunft gehört Fernsehgeräten, wie sie z.B. Samsung schon seit Jahren anbietet und nicht irgendeinem Apple-Gimmick.

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