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Evan Spiegel Die peinlichen Mails des Snapchat-Chefs

Mit seiner App „Snapchat“ feiert Evan Spiegel Erfolge: Der Kurznachrichtendienst verspricht, verschickte Meldungen nach kurzer Zeit zu löschen. Jetzt schlägt sich der 23-Jährige mit Sünden aus der Studienzeit herum.
29.05.2014 - 10:00 Uhr Kommentieren
Snapchat-Chef Evan Spiegel: Vor kurzem lehnte er ein Übernahmeangebot über drei Milliarden Dollar von Facebook ab. Quelle: ap

Snapchat-Chef Evan Spiegel: Vor kurzem lehnte er ein Übernahmeangebot über drei Milliarden Dollar von Facebook ab.

(Foto: ap)

San Francisco Von einigen E-Mails aus seinem Leben dürfte Silicon-Valley-Gründer Evan Spiegel es sicher lieber gehabt haben, dass diese gelöscht und nie wieder aufgetaucht wären. Genau diesen Service bietet Spiegels App „Snapchat“ – das Verschwinden peinlicher Partyfotos macht die Anwendung bei Jugendlichen in den USA und in anderen Ländern so erfolgreich.

Ein amerikanisches Blog hat aber peinliche E-Mails aus den Studientagen des heute 23-Jährigen Spiegel veröffentlicht, in denen er über Parties der Studentenschaft Kappa Sigma an der Elite-Universität Stanford schreibt. Unter anderem schrieb er herabwürdigend über Frauen.

„Offenkundig schäme ich mich und bin betreten, dass diese idiotischen Mails meiner Studententage veröffentlicht wurden“, so Spiegel in einem E-Mail-Statement. „Ich habe dafür keine Entschuldigung. Es tut mir leid, dass ich die Mails damals geschrieben habe und ich war ein Idiot, sie geschrieben zu haben. In keiner Weise zeigen sie, wer ich heute bin oder was meine heutige Meinung zu Frauen ist.“

Spiegel hatte im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt, als er ein Übernahmeangbot des sozialen Netzwerks Facebook über drei Milliarden Dollar ausgeschlagen hatte. Das Bekanntwerden der Mails ist nicht der einzige Rückschlag des Erfolgsgründers. Im Januar hatte er sich für eine Sicherheitslücke in Snapchat entschuldigen müssen. Und Anfang des Monats einigte sich Snapchat mit der US-Kartellebhörde, da das Versprechen, dass Nutzerfotos wirklich gelöscht würden, falsch gewesen sei. So können unter anderem dritte Apps die Bilder sehr wohl speichern.

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    Spiegel hat einen ehemaligen Google-Manager eingestellt, der sich um Sicherheitsfragen kümmern soll und auch eine Lobbyisten. Snapchat-Nutzer versenden mittlerweile mehr als 700 Millionen sich selbst löschende „Snaps“ pro Tag.

    • Bloomberg
    • mdo
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