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Event der Extraklasse in L.A. „Jeder will ein Rockstar sein“

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Dabei kommt auch der Web-2.0-Gedanke nicht zu kurz. Die Fans können mittlerweile Lieder mit ihrer Plastikgitarre erstellen und auf die Community-Seite hochladen. Rund 300 000 Stücke sind online, gut 700 000-mal wurden sie von anderen zum Nachspielen heruntergeladen. "Die Onlinegemeinde wächst alle sechs Monate um dreißig Prozent", so Rosensweig. "Das wird die größte Party der Welt."

Gerhard Florin vom Konkurrenten Electronic Arts sieht die ganze Sache gelassener. "Das Musikbusiness bei Electronic Arts ist im Jahresverlauf bereits um 33 Prozent zurückgegangen", sagt er. EA hat unter anderem das Spiel Rockband vertrieben, das von Harmonix und MTV Games herausgegeben wird. Der Grund, räumt Florin ein, ist aber nicht einer Überraschenden Musikmüdigkeit der jungen Zielgruppe zuzuschreiben. "Ein großer Teil des Umsatzes rekrutiert sich aus der Hardware", rechnet der EA-Manager vor. "Aber mittlerweile hat jeder eine Gitarre Zuhause."

Also wird sich der Umsatz immer stärker alleine auf Software und Downloads konzentrieren müssen, das Geschäft wird härter. Da muss ständig etwas Neues her. Um im Kampf mitzuhalten hat Harmonix/MTV deshalb mit "The Beatles: Rockband" eine Legende wieder zum Leben erweckt. Doch vielleicht sind die Zeiten über die Pilzköpfe hinweggegangen. Zur Vorstellung des Programms kamen Yoko Ono Lennon und Olivia Harrison nach LA, winkten wortlos und verließen wieder die Bühne, um ja nicht mit Ringo Starr und Paul McCartney zusammenzustoßen.Die machten ein paar Witze und gingen ebenfalls wieder. Keine Spur von Engagement wie bei Eminem und Jay-Z.

Deshalb hat auch Rosensweig nicht wirklich Angst: "Für jedes verkaufte Rockband-Spiel verkaufen wir in den USA vier Guitar Hero-Pakete", sagt der Activision-Mann und sieht nicht, warum sich das wegen der Beatles-Edition ändern sollte. pos

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