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Expertenmeinung Windows XP als „tickende Zeitbombe“

Experten schätzen, dass Windows XP noch immer massenweise im Einsatz ist und bezeichnen das veraltete Microsoft-Betriebssystem als „tickende Zeitbombe“. Insbesondere Unternehmen seien gefährdet.
08.10.2014 - 17:07 Uhr 1 Kommentar
Das Logo von Windows XP auf einem Monitor: Das veraltete Betriebssystem bietet massig Schlupflöcher für Betrüger. Quelle: dpa

Das Logo von Windows XP auf einem Monitor: Das veraltete Betriebssystem bietet massig Schlupflöcher für Betrüger.

(Foto: dpa)

Berlin Microsoft betagtes Betriebssystem Windows XP ist ein halbes Jahr nach dem Ende des Supports in Deutschland noch immer im Einsatz. Den Messungen der Analysefirma Statcounter zufolge lief das System im September auf 6,89 Prozent der genutzten Rechner.

or allem in Unternehmen finden Experten die Nutzung besorgniserregend. „Windows XP auf vernetzten Firmenrechnern ist eine tickende Zeitbombe“, sagte Axel Oppermann, Analyst des Beratungshauses Avispador. Wer das System einsetze, handele „grob fahrlässig“ und gefährde nicht nur sein eigenes Unternehmen, sondern auch die seiner Partner. „Es ist nicht die Frage, ob, sondern wann die IT gehackt werden wird.“

Microsoft hatte den Support für das mehr als 14 Jahre alte Betriebssystem am 8. April nach langer Vorlaufphase eingestellt. Zu dem Zeitpunkt hatten laut Statcounter noch immer 10,42 Prozent der Nutzer in Deutschland das System im Einsatz. Nur in Ausnahmefällen hatte Microsoft einigen Geschäftskunden noch weitere Unterstützung gewährt. Mit dem Wegfall des Supports werden auch Sicherheitslücken nicht mehr gestopft. Kleinen und mittelständischen Unternehmen bietet Microsoft mit Hilfe eines Partnernetzwerks Unterstützung beim Umstieg an.

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    1 Kommentar zu "Expertenmeinung: Windows XP als „tickende Zeitbombe“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Man bekommt ja eigentlich auch keine modernen Treiber mehr für das System...

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