Facebook 10.000 neue Mitarbeiter gegen Hass im Netz

Doppelt so viele Mitarbeiter sollen sich künftig bei Facebook mit dem Kampf gegen Hass und Hetze beschäftigen. Ziel sei es, den Datenschutz und die Sicherheit der Nutzer des sozialen Netzwerks zu verbessern.
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Facebook: 10.000 neue Mitarbeiter gegen Hass im Netz Quelle: AFP
Sheryl Sandberg

Terror und Gewalt haben auf Facebook keinen Platz, meint die Facebook-Chefin – und heute stellt 10.000 neue Mitarbeiter für die Themen Schutz und Sicherheit ein.

(Foto: AFP)

BrüsselFacebook verspricht weitere Anstrengungen gegen Hass und Hetze im Netz und will dafür dieses Jahr zusätzlich 10.000 Mitarbeiter einstellen. „Wir haben noch nicht genug getan, um den Missbrauch unserer Technologie zu stoppen“, sagte Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg am Dienstag in Brüssel.

Terror und Gewalt hätten auf Facebook keinen Platz. Schon heute arbeiteten 10.000 Beschäftigte daran, Schutz und Sicherheit zu verbessern. Bis zum Jahresende solle sich die Zahl verdoppeln, sagte Sandberg. Ziel sei, hasserfüllte Inhalte zu löschen. Alle Nutzer sollten sich sicher fühlen.

„Aber das ist kompliziert, weil es keine universelle Definition von Hass-Inhalten gibt“, sagte Sandberg. Man folge der wissenschaftlichen Debatte und lösche eine Menge Inhalte. „Aber wir können immer noch besser werden“, sagte sie. Man orientiere sich an europäischen Vorgaben, einschließlich Leitlinien für den Umgang mit Hass-Inhalten.

Kurswechsel bei Facebook: Weniger News, mehr Persönliches

Hintergrund ist auch der Streit über gesetzliche Vorgaben zum Löschen von Inhalten durch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Deutschland. Facebook-Politikchef Elliot Schräge hatte erst am Montag seine Kritik an dem Gesetz bekräftigt. Die Europäische Union setzt bisher auf Kooperation mit den Internetkonzernen statt auf Vorschriften.

Sandberg betonte auch, Facebook arbeite an einer steten Verbesserung des Datenschutzes für die Nutzer. Zudem habe der US-Konzern die Steuerdebatte in Europa zur Kenntnis genommen. „Und wir ändern freiwillig unser Vorgehen“, sagte sie. Wir zahlen jetzt Steuern lokal auf die Gewinne, die wir lokal machen.“ Facebook gehe auf Bedenken ein. „Wichtiger als alles andere ist: Wir wollen das Richtige tun“, sagte Sandberg.

  • dpa
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  • Die deutschen Politiker mit ihrer Politik haben es geschafft, massiv Unfrieden und Ungerechtigkeit zu stiften und der Gewalt nach Deutschland die Türen geöffnet.

    Jetzt, wo sich die Leute zu Recht gegen diese Politik auflehnen, wird ihnen der Mund verboten.

    Kritische Stimmen vorschnell als "Hetze und Hass" eliminiert. Wer entscheidet, was "Hetze" und "Hass" ist?

    Wenn allein der Hinweis auf den Tatbestand gestiegener Kriminalität durch Einwanderung als "Hetze" gebrandmarkt und als Hetze eliminiert wird, zeugt das nur von einem überstürzten Handeln einer weltfremden, hysterischen Politik, die sich damit selbst ein Bein gestellt hat.

    Ich vermisse hierbei die sachlich, neutrale und vor allem kritische Berichterstattung der "unabhängigen" Medien über diese Verfehlungen der Politik, anstatt nur deren verlängertes Sprachrohr, bzw. Propagandamaschinerie zu sein, die ebenfalls vorschnell Beiträge die politisch inkorrekt löscht.
    Beiträge und User kann man löschen, die Wahrheit nicht. Und die wird euch eines Tages noch um die Ohren fliegen, wenn ihr alle so weitermacht.

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