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Facebook-Chef Zuckerberg will vorerst keine Aktien verkaufen

Viele Aktionäre der ersten Stunde haben ihre Facebook-Anteile bereits verkauft, der Kurs fällt und fällt. Chef Mark Zuckerberg will mindestens zwölf Monate an den Papieren festhalten – und so die Investoren beruhigen.
05.09.2012 - 08:28 Uhr 1 Kommentar
Da war die Börsenwelt noch in Ordnung: Zuckerberg und Mitarbeiter am Tag des IPO. Quelle: dapd

Da war die Börsenwelt noch in Ordnung: Zuckerberg und Mitarbeiter am Tag des IPO.

(Foto: dapd)

New York/Menlo Park Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellt sich angesichts des dahinschmelzenden Aktienkurses demonstrativ hinter sein Online-Netzwerk. Der Firmenchef versprach in einer Börsenmitteilung vom Dienstag, für mindestens zwölf Monate keinen einzigen seiner Anteilsscheine zu verkaufen. Er ist bis heute der einflussreichste Aktionär überhaupt. Zudem will Facebook die Zahl der Aktien einschränken, die im Herbst bei der anstehenden Ausgabe von Anteilsscheinen an Mitarbeiter auf den Markt kommen können.

Die Zusicherungen erfolgten, nachdem die Aktie im Tagesverlauf mit 17,55 Dollar einen neuen Tiefstand erreicht hatte. Der Ausgabekurs zum Börsengang im Mai hatte bei 38 Dollar gelegen. Anleger der ersten Stunde haben damit mittlerweile 54 Prozent ihres Einsatzes verloren.

Facebook hat bei den Anlegern viel Vertrauen verspielt. Das Werbegeschäft läuft schwächer als erhofft. Im vergangenen Quartal schrieb Facebook zudem rote Zahlen. Das Zuckerberg-Versprechen ließ die gebeutelte Aktie nachbörslich wieder auf gut 18 Dollar steigen.

Zuckerberg hatte im Zuge des Börsengangs 30 Millionen Papiere verkauft und dabei gut 1,1 Milliarden Dollar eingenommen. Er hält aber immer noch mehr als eine halbe Milliarde Aktien. Das ist ein gewaltiges Paket: Inklusive aller Optionen und Mitarbeiteraktien gibt es bei Facebook rund 2,7 Milliarden Anteilsscheine.

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    1 Kommentar zu "Facebook-Chef: Zuckerberg will vorerst keine Aktien verkaufen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ein entbehrliches Netzwerk mit Milliarden von Anteilsscheinen.
      Wer hätte gedacht, dass es Käufer für so etwas gibt?
      Dass der gute Zackerbörg seine abgewerteten Papiere zur Zeit nicht verkaufen will, ist klar.
      Er hofft wahrscheinlich auf den weißen Ritter oder auf eine Neuauflage der berüchtigten Tulpenzwiebel-Spekulation.

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