Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Facebook Zuckerberg verspricht Maßnahmen gegen Hassparolen

In einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Facebook-Chef zugesagt, etwas gegen menschenverachtende und rechtsradikale Parolen in seinem Online-Netzwerk zu tun. Er will daran arbeiten.
27.09.2015 Update: 27.09.2015 - 13:27 Uhr
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Gespräch mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Quelle: dpa
Während einer Uno-Veranstaltung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Gespräch mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

(Foto: dpa)

New York Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein verschärftes Vorgehen gegen Hasskommentare in dem sozialen Netzwerk zugesagt. Merkel und Zuckerberg sprachen am Wochenende am Rande des Uno-Nachhaltigkeitsgipfels in New York über den Umgang mit fremdenfeindlichen Äußerungen von Facebook-Nutzern, wie aus deutschen Delegationskreisen verlautete. Die Bundesregierung wirft Facebook vor, Hasskommentare nicht schnell genug aus dem Netz zu löschen.

Das Gespräch von Merkel mit dem Facebook-Chef fand rund zwei Wochen nach einer Unterredung von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) mit Facebook-Vertretern in Berlin statt. Dabei war bereits eine gemeinsame Task-Force gegen Hassbotschaften im Internet vereinbart worden, unter anderem um strafbare Aussagen schneller aufzuspüren. Kritikern geht das aber nicht weit genug, sie fordern verstärkten Druck auf Facebook, um Hetze etwa gegen Flüchtlinge sofort aus dem Internet zu löschen.

Bei dem Treffen mit Merkel sagte Facebook-Chef Zuckerberg mit Blick auf die Problematik nach Angaben aus deutschen Delegationskreisen am Samstag: „Ich denke, daran müssen wir arbeiten.“ Merkels Nachfrage, ob das Unternehmen an Verbesserungen arbeite, habe der Facebook-Chef bejaht.

Agenda 2030: Kein Hunger und keine Armut mehr

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hatte kürzlich eine ungewöhnliche Aktion gestartet und damit nicht zuletzt den Druck auf Facebook erhöht. Nach rechten Hetzparolen und Drohungen wegen ihres Einsatzes für Flüchtlinge veröffentlichte sie ein Video, in dem sie demonstrativ teils schockierende Hassbotschaften verlas. An Facebook appellierte sie dabei: „Sorgt dafür, dass solche Posts gelöscht werden.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Das größte Online-Netzwerk der Welt geht in der Regel rigoros gegen pornografische Inhalte vor, bei ausländerfeindlichen oder antisemitischen Äußerungen hält sich Facebook laut Kritikern und Nutzern aber oft mit Verweis auf die Meinungsfreiheit zurück. So hatten sich Nutzer beklagt, dass sie Hasskommentare bei dem Unternehmen angezeigt hätten und diese seien dennoch nicht gelöscht worden. Justizminister Maas hatte Facebook daher gewarnt, es dürfe nicht zu einem „Tummelplatz für Rechtsextreme“ werden.

    • afp
    Startseite
    Mehr zu: Facebook - Zuckerberg verspricht Maßnahmen gegen Hassparolen
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%