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Fernsehbetreiber Dish US-Sender will Mobilfunker Sprint übernehmen

Der US-Fernsehbetreiber „Dish“ hat ein Milliarden-Dollar-Angebot auf den Tisch gelegt, um den Mobilfunker Nextel zu übernehmen. Dish plant, über das Mobilfunknetz Fernsehen und schnelles Internet anzubieten.
15.04.2013 - 14:36 Uhr 1 Kommentar
Der Fernsehbetreiber Dish plant, über das Mobilfunknetz Fernsehen und schnelles Internet anzubieten. Quelle: ap

Der Fernsehbetreiber Dish plant, über das Mobilfunknetz Fernsehen und schnelles Internet anzubieten.

(Foto: ap)

Bangalore Mega-Bieterschlacht um den drittgrößten US-Mobilfunker Sprint Nextel: Der Satelliten-Fernsehbetreiber Dish torpediert mit einer 25,5 Milliarden-Dollar-Offerte die schon sicher geglaubte Übernahme von Sprint durch einen japanischen Konzern. Dish kündigte am Montag an, je Sprint-Aktie insgesamt sieben Dollar in bar und in eigenen Aktien auf den Tisch legen zu wollen. Auf der Kippe steht damit der Verkauf von Sprint an den Mobilfunk-Anbieter Softbank. Die Japaner wollen für 70 Prozent an Sprint gut 20 Milliarden Dollar lockermachen.

Dish strahlt in den USA Bezahlfernsehen über Satellit aus. Der umtriebige Firmenchef Charles Ergen hat schon seit längerem sein Interesse am Kauf eines Mobilfunk-Netzbetreibers bekundet. Experten tippten dabei aber eher auf die Telekom -Tochter T-Mobile USA und kleinere Anbieter wie Leap oder MetroPCS - mit letzterem will T-Mobile USA bald fusionieren. Ergen plant, über ein eigenes Mobilfunknetz Fernsehen und schnelles Internet anzubieten. Dazu hat Dish sich in der Vergangenheit bereits mit Funkfrequenzen eingedeckt.

Der US-Mobilfunkmarkt ist hart umkämpft und wird von den beiden Platzhirschen Verizon Wireless und AT&T kontrolliert. Die Marktführer locken Handy-Kunden besonders mit ihrem landesweit gut ausgebauten Netzen. Gegen das Duo haben bislang weder Sprint noch T-Mobile USA ein Rezept gefunden.

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    1 Kommentar zu "Fernsehbetreiber Dish: US-Sender will Mobilfunker Sprint übernehmen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Da hat die Telekom wieder geschlafen. Anstatt mitzumischen und die Offerte von Dish für TMobile zu nutzen, wartet man zu und will das Angebot nur nutzen, um die PCS Shareholder unter Druck zu setzen. Jetzt ist der Druck verpufft und jeder der auf der T Seite investiert ist, hat das Nachsehen. Sowohl T als auch PCS Shareholder. Was man aus der Telekom machen könnte, wenn sie von Handlungsfähigen Personen geführt würde, kann man sich denken, jedoch sitzen leider deutsche Zögerer und Zauderer vorne dran.

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