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Filmpreise Goldgrube Oscar

Die neuen Anwärter auf die berühmte Filmtrophäe dürfen sich nicht nur über Anerkennung der Kinozunft freuen, sie verdienen auch gut mit der Nominierung. Schon die Aussicht auf den Oscar treibt die Film-Umsätze nach oben.
25.01.2012 - 09:21 Uhr Kommentieren
Grund zur Freude: Der Film „Pina“ von Wim Wenders wurde als bester Dokumentarfilm nominiert. Quelle: Reuters

Grund zur Freude: Der Film „Pina“ von Wim Wenders wurde als bester Dokumentarfilm nominiert.

(Foto: Reuters)

San Francisco/München Emotionslos, beinahe bürokratisch kalt spulen Schauspielerin Jennifer Lawrence und Tom Sherak, Präsident des US-Filmverbands, am Dienstagmorgen im Samuel Goldwyn Theatre in Beverly Hills ihr Programm ab, verlesen Namen auf Namen. Wenn sie fertig sind, werden sich Leben verändern, Karrieren beginnen oder enden, Firmenkassen klingeln oder nicht. Die 84. Verleihung des Oscars, der renommiertesten Auszeichnung der Filmbranche, steht an, und gestern wurden die Nominierungen bekanntgegeben.

Mit dem Familienfilm „Hugo“, dem meistnominierten Film, gelang zum vierten Mal ein 3-D-Film der Sprung in die Liste der Oscar-Anwärter. Martin Scorseses erster Ausflug in die 3-D-Welt erhielt gleich elf Nominierungen. Die Story, basierend auf dem Bestsellerroman „The Invention of Hugo Cabret“ von Brian Selznick, beschreibt die Freundschaft eines Jungen im Paris der 30er-Jahre, der seinen Vater verloren hat und einsam in einem Bahnhof wohnt, mit einem Mädchen. Beide verbindet ein geheimnisvoller Schlüssel, der für sie die Tür zu einer abenteuerlichen Reise öffnet.

Das Buhlen um eine der beliebten Goldstatuetten, die seit 1929 vergeben werden, zahlt sich für Studios, Produzenten und Handel aus. „Allein schon eine Nominierung sorgt in der Regel für einen Umsatzschub von fünf Prozent an der Kinokasse“, verriet ein langjähriger Manager eines großen Hollywood-Studios dem Handelsblatt. US-Kinoketten beginnen bereits mit der Organisation von Spezialangeboten, in denen sich Kinofanatiker alle neun Oscar-nominierten Werke hintereinander vor der Ausstrahlung der Verleihung am 26. Februar ansehen können.

Gewinnt ein nominierter Film den Oscar, „sind dann mindestens noch mal zehn bis 15 Prozent an Umsatzsprung drin“, so der Manager, es gibt Sondervorführungen, Marketingaktionen, viele Kinos nehmen die Werke zum zweiten Mal ins Programm. Die genauen Zahlen halten Disney, Universal, Paramount und Co. allerdings fest unter Verschluss.

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