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Forderungen der Regulierungsbehörde Wechsel des Telefonanbieters wird günstiger

Der Wettbewerb im deutschen Telefonortsnetz soll durch eine massiven Senkung der Wechselgebühren um teilweise mehr als 20 % neue Impulse erhalten.

HB/dpa BONN. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post gab am Montag einen Preiskatalog bekannt, nach dem der frühere Monopolist Deutsche Telekom ab diesem Dienstag deutlich weniger Geld von der Konkurrenz für die Bereitstellung und die Kündigung eines Telefonanschlusses verlangen darf. Der Zugang zur so genannten letzten Meile gilt als wichtiges Tor für den Wettbewerb.

Die Regulierungsbehörde begründete die Preissenkungen mit neuen elektronischen Verfahren, die die Bearbeitung effizienter machten. Der Komplettwechsel eines Telekom-Kunden zu einem anderen Festnetz- Anbieter werde jetzt deutlich günstiger. Für die Freischaltung eines normalen Analoganschlusses sei einmalig ein Bereitstellungsentgelt von 56,20 € genehmigt worden. Das seien knapp 20 % weniger als bisher. Auch die Kündigungsentgelte für Leitungen hätten sich gegenüber den alten Tarifen bei den meisten Zugangsarten verringert.

Telefonkunden in Deutschland haben neben einem Komplettwechsel auch die Möglichkeit, vor jedem Gespräch eine Billigvorwahl zu nutzen (Call-by-Call). Dieses seit 1998 im Ferngesprächsbereich existierende Verfahren ist seit kurzem auch im Ortsnetz möglich. Daneben gibt es auch die Möglichkeit der festen Voreinstellung für Ferngespräche, die den Angaben zufolge demnächst auf Ortsgespräche ausgeweitet wird.

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