Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Frankreich Google muss 100.000 Euro Strafe zahlen

Google muss laut französischer Datenschutzbehörde eine Geldstrafe von 100.000 Euro zahlen. Die Behörde will damit das „Recht auf Vergessen“ weltweit geltend machen. Der Suchmaschinenriese kündigte rasch Widerstand an.
Google wehrt sich dagegen, sensible Daten weltweit zu löschen. Quelle: AP
Google

Google wehrt sich dagegen, sensible Daten weltweit zu löschen.

(Foto: AP)

Brüssel Frankreich hat im Streit über die Löschung persönlicher Daten im Internet eine Geldstrafe gegen den US-Suchmaschinenbetreiber Google verhängt. Der US-Konzern müsse 100.000 Euro zahlen, teilte die französische Datenschutzbehörde CNIL am Donnerstag mit.

Die CNIL hatte das Unternehmen deshalb bereits im vergangenen Jahr abgemahnt. Der US-Internetriese soll der Behörde zufolge bestimmte Daten französischer Nutzer nicht nur auf seinen europäischen Seiten löschen, sondern weltweit. Der Konzern steht deshalb seit Jahren in der Kritik.

Im Mai 2014 stärkte der Europäische Gerichtshof (EuGH) jedoch das „Recht auf Vergessen“ im Internet. Demnach muss Google unter bestimmten Umständen Verweise auf Internetseiten mit sensiblen persönlichen Informationen von Europäern aus der Ergebnisliste seiner Suchmaschine entfernen. Google wehrt sich dagegen, dass die Vorgabe für die ganze Welt gelten soll. Das Unternehmen kündigte an, Widerspruch gegen die Entscheidung der Behörde einzulegen.

  • rtr
Startseite
Serviceangebote