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Galaxy Note 7 beschädigt Image Wie Samsung den Schwelbrand löschen kann

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Daimlers A-Klasse als Vorbild

Nach Akku-Katastrophe: Samsung setzt dauerhaften Verkaufsstopp durch

Schwieriger ist es vermutlich, die richtigen technischen Lehren zu ziehen. Warum einige Akkus in Brand geraten sind, kann oder will Samsung bislang nicht sagen. Experten vermuten indes, dass der Konzern bei der Entwicklung zu ehrgeizig war. „Samsung ist an die Grenzen des technisch Machbaren gegangen“, urteilt Arno Kwade, Leiter des Instituts für Partikeltechnik und der Battery LabFactory an der Technischen Universität (TU) Braunschweig.

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann Samsung die Konsumenten neu gewinnen und begeistern. Dass so etwas funktionieren kann, zeigen Beispiele aus der Vergangenheit: Als etwa 1997 eine A-Klasse beim sogenannten Elchtest umkippte, baute Daimler serienmäßig das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) in das Fahrzeug ein – und warb offensiv mit der Sicherheitsfunktion.

Dass so eine Wende auch bei Smartphones möglich, davon ist Brand-Trust-Partner Gietl überzeugt. „Samsung ist eine sehr agile und gleichzeitig stabile Marke“, sagt der Experte. Das seien beste Voraussetzungen, um die Krise zu überstehen. Nur nicht unbedingt mit dem Gerätenamen Note, der sei verbrannt. Aus Sicht des Markenexperten ist das aber nur ein kleines operatives Problem.

Wie gut Samsung die Bewährung gelingt, lässt sich vermutlich schon in einigen Monaten bewerten: Im Frühjahr dürfte der Nachfolger für das Galaxy S7 auf den Markt kommen.

Das sind die häufigsten Smartphone-Sünden
Deutschland, deine Smartphone-Sünder
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Smartphone-Sünden: Jeder kennt sie. Das Handy nicht auf lautlos geschaltet, auch während der Verabredung nur „ganz kurz“ auf bei WhatsApp antworten, am Steuer schnell noch eine SMS lesen. Eine Forsa-Umfrage hat die Deutschen befragt, ob und in welchem Kontext sie die meisten Smartphone-Sünden begehen, sortiert nach Alter und Geschlecht. Erstaunlich: Rund 27 Prozent der Befragten, die vierthöchste Zahl im Ranking, will angeblich noch nie Smartphone-Sünden begangen haben. Die Zahl relativiert sich etwas beim Blick auf die Details: So ist die größte Gruppe unter den Sündenlosen mit 49 Prozent die der über 60jährigen. Aber auch acht Prozent der 18 bis 29jährigen begeht angeblich nie einen Verstoß gegen die Smartphone-Etikette. Bei Männern (26 Prozent) und Frauen (28 Prozent) ist das Bild ausgeglichen. Bleibt die Frage: Wo sündigen die übrigen 73 Prozent besonders oft?

Quelle: Forsa

(Foto: Imago)
Platz 9: Im Kino Nachrichten checken
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Hierzu lassen sich immerhin die Wenigsten hinreißen – sechs Prozent der Befragten aber können selbst im Kino nicht vom Smartphone lassen. Dabei gilt: Je älter die Altersgruppe, desto besser widersteht sie dem Griff zum Handy. Selbst bei der Ü60-Fraktion aber schauen noch zwei Prozent auch im Lichtspielhaus mal kurz, ob wer geschrieben hat. Bei den 45-59-Jährigen sind es drei Prozent, schon sieben Prozent bei den 30- bis 44-Jährigen. Den Löwenanteil machen wie fast überall die 18- bis 29-Jährigen: 15 Prozent von ihnen können auch im Kinosaal nicht vom Smartphone lassen. Bei den Sündern gibt es etwas mehr Männer (7 Prozent) als Frauen (5 Prozent).

(Foto: dpa)
Platz 8: Smartphone noch vor Erlöschen des Anschnall-Zeichens eingeschaltet
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„Flugangst“ scheint für neun Prozent der Deutschen zu bedeuten, im Flugzeug das Handy nicht benutzen zu dürfen. Diese neun Prozent jedenfalls haben ihr Smartphone schon wieder an, noch bevor das Anschnall-Zeichen wieder erloschen ist. Frauen (10 Prozent) haben es dabei noch etwas eiliger als die Männer (8 Prozent). Die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen dominiert hier klar, sie stellen 19 Prozent der Sünder.

(Foto: dpa)
Platz 7: Im Restaurant telefoniert
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Ebenfalls neun Prozent haben kein Problem unter „Tischkonversation“ auch ein Gespräch zu zählen, dass man mit einer nicht anwesenden Person per Telefon führt. Männer und Frauen greifen dabei gleich oft zum Hörer (9 Prozent). Die größten Sünder sind diesmal allerdings nicht die 18- bis 29-Jährigen (10 Prozent), sondern die 30- bis 44-Jährigen mit 12 Prozent.

(Foto: dpa)
Platz 6: Bei Geschäftsterminen E-Mails auf dem Handy lesen
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Die Unglückszahl: 13 Prozent der Befragten geben zu, auch während offizieller Termine den Blick ins E-Mail-Fach nicht lassen zu können. Männer (14 Prozent) haben dabei knapp die Nase vorn (Frauen kommen auf 12 Prozent). Bei den Altersgruppen liegen die 18- bis 29-Jährigen und die 30- bis 44-Jährigen (beide 16 Prozent) gleichauf, die über 60-Jährigen (10 Prozent) platzieren sich noch vor den 45- bis 59-Jährigen (9 Prozent).

(Foto: dpa)
Platz 5: Handy im Wartezimmer nicht lautlos
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Eine Sünde, die mehr auf Vergesslichkeit denn auf Mutwillen beruht: Im Wartezimmer vergessen 23 Prozent, das Handy stumm zu schalten. Frauen (26 Prozent) passiert das deutlich öfter als Männern (19 Prozent). Diesmal macht die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen die kleinste Fraktion aus (14 Prozent), besonders vergesslich sind die 45- bis 59-Jährigen (28 Prozent), gefolgt von den über 60-Jährigen (24 Prozent) und der Fraktion 30 bis 44 Jahre (23 Prozent).

(Foto: ap)
Platz 4: Beim Autofahren Nachrichten checken
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Handy am Steuer? Für 24 Prozent der Befragten kein Problem – zumindest kein großes, denn sie alle hatten das Telefon schon mal während der Fahrt in der Hand. Männer (25 Prozent) sehen das Sicherheitsrisiko Multitasking im Straßenverkehr etwas gelassener als Frauen (23 Prozent). Die Sorglosesten macht dabei die Fraktion der 18- bis 29-Jährigen (49 Prozent) aus. Von Altersgruppe zu Altersgruppe nimmt die Anzahl der Menschen die glauben, problemlos gleichzeitig auf ihr Handy und die Straße achten zu können, dann kontinuierlich ab: Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es noch 36 Prozent, bei den 45- bis 59-Jährigen 19 und bei den über 60-Jährigen nur noch fünf Prozent.

(Foto: obs)

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Mehr zu: Galaxy Note 7 beschädigt Image - Wie Samsung den Schwelbrand löschen kann

6 Kommentare zu "Galaxy Note 7 beschädigt Image: Wie Samsung den Schwelbrand löschen kann"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wie Samsung den Schwelbrand löschen kann:

    Nach dem Rückruf jetzt schnell herausfinden, woran es lag (siehe den Kommentar von @Herrn Ulrich Groeschel, 12.10.2016, 16:44 Uhr).

    Und dann den Kunden glaubhaft vermitteln, dass (und was) man aus dem Fehler gelernt hat.

  • Herr Hofmann, welches Model der Avantgarde, Putin oder Kim ? Immerhin mit Drehleier für den Dynamo und ohne gefährichen Akku.

  • Herr Hofmann,

    ------------------
    Soll doch all den Smartphoneträgern ihr Gerät in der Hose brennen.
    Wer so was braucht ist doch selbst schuld. Ich brauche keins.

    Wenn Russland sowas auf den Markt bringt, dann kaufe ich mir eins.

    ------------------
    Was für logische Knaller, durch nichts zu übertreffen. Einfach Großartig!!!!!! Eben ein typischer Hofmann.

  • Soll doch all den Smartphoneträgern ihr Gerät in der Hose brennen.
    Wer so was braucht ist doch selbst schuld.
    Ich brauche keins, Wenn ich dann noch überlege wo so was her kommt....aus Asien und den USA.
    Wenn Russland sowas auf den Markt bringt, dann kaufe ich mir eins.

  • Die US-Verbraucherschutzorganisation CPSC hatte Anfang September festgestellt, dass das Note-7-Gehäuse für den Akku zu klein ist. Die Batterie könnte bei der Montage gequetscht werden, sagte CPSC-Chef Elliot Kaye. Dadurch könne es zu Kurzschlüssen kommen. Was das neue Gerät braucht ist ein dickeres Gehäuse. Das müsste ja herstellbar sein. Sonst muss man einen kleineren, dünneren Akku einsetzten.

  • Seit ich Akkus kenne, brennen die hin und wieder ab. Von IBM über Boing zu Samsung und wieder
    zurück. Es liegt in der Natur der Sache, viel Energie auf kleinem Raum und schon wird es manchmal warm..............ach und Apple kommt auch noch drann.

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