Galaxy S6 Edge Samsung befürchtet Engpässe bei neuem Smartphone

Das ungewöhnliche Design hat seinen Preis: Samsung kann vermutlich nicht die Nachfrage nach seinem Spitzen-Smartphone Galaxy S6 Edge bedienen. Das Gerät hat ein gebogenes Display – und das ist schwer herzustellen.
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Galaxy S6 Edge: Brilliante Kanten mit wenig Funktion

DüsseldorfMit seinen beiden neuen Spitzenmodellen will Samsung wieder die unangefochtene Nummer 1 im Smartphone-Markt werden. Allerdings steht der Konzern vor Problemen, die Nachfrage nach dem ungewöhnlich gestalteten Galaxy S6 Edge zu bedienen: Es könne „eine Weile“ Engpässe bei der Lieferung der gebogenen Displays geben, sagte JK Shin, Chef der Mobilfunksparte, am Donnerstag in Seoul. Samsung hatte S6 und S6 Edge im März vorgestellt, am Freitag kommen die Geräte in 20 Ländern in den Handel – auch in Deutschland.

Für Samsung ist es die wichtigste Produkteinführung seit langem: Die Gewinne der Mobilfunksparte brachen in den letzten Monaten ein, weil sich das Galaxy S5 schlechter verkaufte als erwartet – nicht zuletzt weil Apple mit seinen neuen iPhone-Modellen viele Käufer überzeugte. Die neuen Galaxy-Geräte sollen die Position im lukrativen Premiumsegment wieder festigen.

Analysten rechnen mit einem Absatz von rund 50 Millionen Geräten in diesem Jahr. „Wir erwarten, dass Samsung wieder die klare Nummer 1 bei der Zahl der verkauften Smartphones wird“, sagte Neil Mawston, Chef des Marktforschers Strategy Analytics, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Das Unternehmen habe gute Arbeit geleistet und sich von der missglückten Einführung des S5 erholt. Mit dem iPhone werden die Galaxy-Geräte allerdings nicht mithalten können: Apple setzte allein im Weihnachtsquartal 75 Millionen Stück ab.

Living on the edge
Werbung fürs Galaxy S6
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Bei den Smartphones der Galaxy-Reihe handelt es sich um die Flaggschiffe von Samsung. Mit dem S6 wollen die Koreaner jetzt wieder das iPhone angreifen – mit allen Ecken und Kanten. Hier kommt das Modell Edge ins Spiel...

Links wie rechts
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Mit der abfallenden Display-Kante hatte Samsung schon zuvor experimentiert, beim S6 Edge (oben rechts) kommt sie beidseitig. Der Nutzen? Bisher überschaubar. Aber da kann ja noch was nachkommen. Alternativ gibt es das S6 ohne Kanten.

Klare Kante gezeigt
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Die abgerundeten Kanten im Detail. Bisher nutzen jedoch nur wenige Apps die technischen Möglichkeiten. So gibt es RSS-Feeds und spezielle Funktionen für Benachrichtigungen.

Schnell wie der Wind
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Das Edge fühlt sich marginal glatter an als das normale S6. Technisch klotzen beide Geräte mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher und acht Prozessorkernen. Das macht die Bedienung rasant.

Inspiration gesucht
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Beim S6 ist unter anderem der Kopfhöreranschluss an die Unterseite gewandert. Dafür ist das Galaxy nicht mehr wasserdicht. Auch wenn das neue Gehäuse erstmals aus Aluminium und Glas besteht.

Samsung-Manager JK Shin präsentiert das Gerät
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Auch wenn Samsung das Design von grundauf erneuert hat, ist die Verwandtschaft zu den früheren Generationen noch klar zu erkennen.

Hingucker
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Das Edge springt auf jeden Fall ins Auge. Und ist mit seinem Ultra-HD-Display in jeder Hinsicht ein Hingucker. Auch die Kamera braucht sich vor der Konkurrenz, namentlich Sony, nicht zu verstecken. Ob man für die noch nicht sonderlich üppigen Extraleistungen im Vergleich zum normalen S6 einen Aufpreis von rund 100 Euro in Kauf nimmt, muss man letztlich selbst entscheiden.

Bei seinen neuen Premiummodellen will Samsung zum einen mit einem überarbeiteten Design punkten. Anders als die Vorgängerversionen haben beide hochwertigere Geräte Gehäuse aus Stahl und Glas. Zum anderen hat das Unternehmen die Software überarbeitet und vereinfacht (einen Erfahrungsbericht über das Galaxy S6 Edge lesen Sie hier.) Damit reagiert es auf die häufigsten Kritikpunkte an seinen Premiumgeräten. Das Galaxy S6 hat ein normales Display, das S6 Edge gebogene Kanten, auf denen Nutzer zusätzliche Informationen anzeigen lassen können.

  • chk
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