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Games-Branche Geschäft mit Computer- und Videospielen boomt

Erstmals hat das Smartphone den PC nun als beliebteste Spieleplattform abgelöst – und sorgt gleich für ein Umsatzwachstum.
Update: 15.08.2018 - 14:18 Uhr Kommentieren
Computerspiele: Geschäft mit Computer- und Videospielen boomt Quelle: picture alliance / Karsten Lemm
Smartphone-Spiel „Zynga Slots"

Zu den Wachstumstreibern gehörten Spiele-Apps für Smartphones und Tablets, sagte Verbandsgeschäftsführer Felix Falk.

(Foto: picture alliance / Karsten Lemm)

KölnDas Geschäft mit Computer- und Videospielen boomt: Im ersten Halbjahr 2018 sei der Umsatz des Games-Marktes um 17 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro gestiegen, berichtete der Verband der deutschen Games-Branche (game) am Mittwoch in Köln zur bevorstehenden Messe Gamescom.

Zu den Wachstumstreibern gehörten Spiele-Apps für Smartphones und Tablets, sagte Verbandsgeschäftsführer Felix Falk. Erstmals habe das Smartphone den PC nun als beliebteste Spieleplattform abgelöst. Bei den Gamern gebe es eine große Vielfalt: Frauen spielten ebenso wie Männer, Alte ebenso wie Junge.

Im zehnten Jahr ihres Bestehens erwartet die Messe für Computer- und Videospiele vom kommenden Dienstag an mit mehr als 1000 ausstellenden Unternehmen einen Rekord. Mit gut 500.000 Besuchern wird insgesamt kalkuliert - Fachveranstaltungen bereits ab diesem Sonntag und ein mehrtägiges City-Festival mit eingerechnet. Laut Koelnmesse hat sich die Veranstaltung zum weltweit größten Event für Computer- und Videospiele entwickelt. In diesem Jahr ist Spanien Partnerland.

Weltweit ist die Zahl der Gamer inzwischen Falk zufolge auf rund 2,2 Milliarden Verbraucher geklettert. Deutschland rangiere unter den größten Games-Märkten international auf Platz fünf. Bedenklich sei allerdings: Bei insgesamt hierzulande steigenden Spiele-Entwicklungszahlen sei der Marktanteil deutscher Entwicklungen von 6,9 Prozent (2014) auf 5,4 Prozent (2017) gesunken – hier gebe es Nachholbedarf.

Nachdem 2017 Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Messe eröffnet hatte, werden diesmal zum Start Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erwartet.

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  • dpa
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