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Gamescom Dorothee Bär macht der Computerspielebranche Hoffnung auf staatliche Förderung

Die CSU-Digitalstaatsministerin will sich für Fördergelder für die Gamingbranche einsetzen. Doch einen eigenen Etat hat sie dafür nicht.
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„Die deutsche Gaming-Branche hat bei Fördergeldern das Nachsehen“

KölnAls sie das rote Logo auf dem Bildschirm sieht, lächelt Dorothee Bär. Natürlich der FC Bayern! Die CSU-Staatsministerin für Digitales im Bundeskanzleramt darf auf der Kölner Spielemesse Gamescom ihren Lieblingsverein übernehmen. Die Politikerin ist Ehrengast auf der Messe – und zockte während eines Rundgangs am Dienstag auch selbst mit. Etwa bei der Fußballsimulation „Fifa 19“.

Computerspiele haben es der 40-Jährigen aus Unterfranken angetan, sie sind so etwas wie ihr Markenzeichen. Sie sei über ihren Bruder zum Spielen gekommen, sagt sie im Gespräch mit dem Handelsblatt. Momentan habe sie neben Arbeit und Familie allerdings wenig Zeit – höchstens mal, „wenn ich im Auto oder Zug unterwegs bin“, sagt Bär.

Seit März dieses Jahres ist sie als Staatsministerin im Kanzleramt zuständig für die Koordination zwischen den für die Digitalisierung zuständigen Ministerien – Durchgriffsrechte hat sie dabei aber nicht. Als Bär das Amt übernahm, fiel den meisten Kollegen aus dem Berliner Politikbetrieb und auch Wirtschaftsvertretern als erste Referenz gleich ihr Engagement für die Gamingbranche ein.

Die unterstützte Bär bereits, als die Branche noch nicht modern war – und vor allem die Suchtrisiken diskutiert wurden. Das Thema stehe ganz oben auf ihrer Agenda, sagt Bär.

Inzwischen hat sich die Einstellung in der Politik weitgehend geändert. Die Bundesregierung will die Computerspielebranche laut Koalitionsvertrag mit Bundesmitteln fördern. Neue Fördermodelle würden „ganz sicher schnell auf den Weg“ gebracht werden, verspricht Bär. Sie hält ein Budget von bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr – wie es der Spieleverband Game fordert – für realistisch.

Doch sie kann nur versprechen, das Ganze anzutreiben – einen eigenen Etat hat sie nicht. Im Fall der Gaming-Förderung wird ihr Parteifreund Andreas Scheuer mit seinem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zuständig sein, wie Bär in Köln selbst sagt. „2019 wird er hier persönlich stehen“, verspricht sie.

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