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Gastbeitrag von Vishal Sikka Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz!

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Die Bedeutung von Bildung
Das sind die Trends der Gadget-Show
CES in Las Vegas
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Die CES in Las Vegas hat sich von einer reinen Elektronik-Messe immer mehr auch zu einer Autoshow entwickelt. Neben vielen anderen Gadgets gehören auch in diesem Jahr selbstfahrende und elektrische Autos zu den Stars der Ausstellung, die vom 5. bis zum 8. Januar im Las Vegas Convention Center stattfindet. Ein Überblick über die Schwerpunkte der CES 2017.

(Foto: Reuters)
Roboterautos und Elektrofahrzeuge
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Fiat Chrysler stellt in Las Vegas sein selbstfahrendes Elektro-Konzept-Auto „Portal“ vor. Der Wagen mit den ungewöhnlichen Schiebetüren soll vor allem die Wünsche der jungen Generation an moderne Fahrzeuge erfüllen. Ob das Auto tatsächlich gebaut werden wird, lässt der Konzern erst einmal offen.

Mehr über aktuelle Auto-Neuheiten auf der CES finden Sie hier.

(Foto: AFP)
Vernetzte Technik und digitale Assistenten
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Das Smart Home mit seinen vernetzten Lampen, Steckdosen, Türschlössern, Thermostaten und allen Arten von Hausgeräten eroberte sich schon in den vergangenen Jahren immer mehr Platz in den CES-Hallen – und der Trend steht erst am Anfang. Jetzt kommen auch digitale Assistenten dazu. So stellte der weltgrößte PC-Anbieter Lenovo...

(Foto: dpa)
Vernetzter Lautsprecher von Lenovo
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...schon vor der Messe seinen vernetzten Lautsprecher vor, der mit der Assistenz-Software Alexa von Amazon läuft. Der Online-Händler konnte damit einen Verbündeten für seine Plattform im Wettbewerb mit Apple, Google und Microsoft gewinnen. (Foto: pr)

Wearables
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Die Euphorie um die kleinen tragbaren Gadgets wie Computer-Uhren und Fitness-Bänder hatte im vergangenen Jahr etwas nachgelassen, das Scheitern des Smartwatch-Pioniers Pebble zeigte, wie hart das Geschäft ist. Zur CES versuchen die Anbieter auf verschiedenen Wegen, neuen Schwung in den Markt zu bringen. So bindet der Fitnessband-Primus Fitbit seine Geräte in ein von Arbeitgebern finanziertes Wellness-Programm in den USA ein.

(Foto: AP)
TV und Musik
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Klassische Unterhaltungselektronik ist bei der CES nicht mehr so dominant wie früher – wird aber auch in diesem Jahr nicht fehlen. Bei den Fernsehern dürfte die HDR-Technologie für kontrastreichere Bilder im immer mehr Geräte kommen. Bei der Audiotechnik dreht sich alles um Musik aus dem Netz.

(Foto: AFP)
Virtuelle Realität
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Leute, die mit VR-Brillen auf dem Kopf in digitale Welten eintauchen, gehören schon lange zum Bild der CES. Neben den Pionieren wie die Facebook-Firma Oculus, Samsung und HTC mit der Brille Vive will dieses Jahr auch Lenovo mitmischen: Der PC-Marktführer stellte am Dienstag den Prototypen eines Headsets für die „Holographic“-Plattform des Windows-Konzerns Microsoft vor.

(Foto: dpa)

Was bedeutet das? KI wird zunächst Arbeiten übernehmen, die wir kennen und die sich automatisieren lassen – also jede Form von wiederkehrenden und immer komplexeren Abläufen. Natürlich wird dies auch existierende Tätigkeiten überflüssig machen, so wie vor 100 Jahren die Industrialisierung Arbeitsplätze in der Landwirtschaft vernichtet hat und dafür neue Jobs geschaffen hat, wie in den Bereichen Automobil, Chemie, Gesundheitswesen, Energie, Finanzdienstleistungen, Maschinenbau oder Telekom.

Das KI-Zeitalter bringt mit sich, dass wir uns auf das konzentrieren können, was uns als Menschen ausmacht: die Fähigkeit zu lernen, Neues zu entdecken und es zu gestalten. Wir können unsere Kreativität und Vorstellungskraft nutzen, um Probleme zu finden, neue Erfahrungen zu sammeln und Wertvolles zu schaffen, das es heute noch nicht gibt. Wir müssen lebenslang Lernende werden.

Was meine ich damit? Bildung wird in Zukunft ein holistischer, kontinuierlicher, lebenslanger Prozess sein. Probleme suchen und lösen wird immer wichtiger werden, digitale Sprachen zu beherrschen so bedeutend sein wie Lesen und Schreiben. Unternehmen müssen Weiterbildung neu begreifen. Mitarbeiter brauchen innovative Problemlösungskompetenz, müssen permanent neue Fähigkeiten und den Umgang mit neuen Technologien lernen. 80 Prozent der Unternehmen, die KI-Anwendungen nutzen, wollen ihre Mitarbeiter weiterbilden. Das ist ermutigend. Unternehmen sollten sich verpflichten, einen Prozentsatz ihres Umsatzes in Bildung zu investieren, genauso wie in Forschung und Entwicklung.

Lebenslanges Lernen muss das neue Grundprinzip für unser Bildungssystem werden. Menschen brauchen immer wieder Bildungschancen entlang ihres Berufsweges. Wenn wir das beherzigen, begrenzt uns nur unsere eigene Vorstellungskraft. Und die von uns geschaffenen intelligenten Technologien werden uns – so ungewohnt dies zunächst klingt – helfen, noch „menschlicher“ zu werden.

Der Autor Vishal Sikka ist CEO des indischen Informationstechnikkonzerns Infosys.

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1 Kommentar zu "Gastbeitrag von Vishal Sikka: Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz!"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ich glaube die menschliche Intelligenz ist und WAR usere letzte Bastion der Überlegenheit auf diesem Planeten .. und eigentlich auch eine Begrenzung.
    K.I. wird extrem schnell mutieren, Diener und Waffe sein, ohne Grenzen und unermüdlich .. in den Händen von wem ?

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