Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

„Gawker“ nach Hogan-Skandal Univision kauft insolvente Klatschwebsite

Die Veröffentlichung eines heimlich gedrehten Sexvideos von Hulk Hogan kostete Gawker Millionen. Im Juni meldete die Klatschwebsite Insolvenz an. Nun hat sich ein neuer Eigentümer gefunden.
17.08.2016 - 15:20 Uhr
Hulk Hogan klagte gegen „Gawker“ und gewann. Quelle: Reuters
„Gawker“-Streit

Hulk Hogan klagte gegen „Gawker“ und gewann.

(Foto: Reuters)

New York Der US-Medienkonzern Univision übernimmt die insolvente Klatschwebsite „Gawker“. Der spanischsprachige Fernsehsender habe sich mit einem Gebot von 135 Millionen Dollar (120 Millionen Euro) gegen die Mediengruppe Ziff Davis durchgesetzt, berichteten US-Medien am Dienstag. „Gawker“-Grüner Nick Denton bestätigte den Verkauf, nannte aber keine Summe. Er sei froh, dass die Angestellten ihre Arbeit unter einem neuen Eigentümer fortsetzen können, erklärte Denton.

„Gawker“ war im März wegen der Veröffentlichung eines heimlich gedrehten Videos, das den Wrestler Hulk Hogan beim Sex mit der Frau eines Freundes zeigt, von einem Gericht im US-Bundesstaat Florida zu einer Entschädigungszahlung von 140 Millionen Dollar (rund 125 Millionen Euro) an Hogan verurteilt worden. Die „Gawker“-Anwälte beriefen sich vergeblich auf das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung.

Im Juni meldete „Gawker“ Insolvenz an, Anfang August beantragte auch Gründer Denton persönlichen Gläubigerschutz, da er für einen Teil der Entschädigungszahlung mit seinem persönlichen Vermögen haftet.

Der Internetunternehmer Peter Thiel hatte Hogans Klage nach eigenen Angaben mit rund zehn Millionen Dollar unterstützt. In einem Gastbeitrag für die „New York Times“ bekräftigte der aus Deutschland stammende Mitbegründer des Online-Bezahldienstes Paypal am Montag, er sei stolz, einen finanziellen Beitrag zur juristischen Aufarbeitung der Affäre geleistet zu haben.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Es sei lächerlich zu behaupten, „dass der Journalismus wahllos Zugang zum Sexleben von Privatpersonen haben muss“, schrieb Thiel. „Gawker“ hatte den Unternehmer vor neun Jahren als homosexuell geoutet.

    • afp
    Startseite
    Mehr zu: „Gawker“ nach Hogan-Skandal - Univision kauft insolvente Klatschwebsite
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%