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Geplante Übernahme Lenovo kündigt Einsparungen bei Medion an

Nach der Übernahme kommt das Einsparen: Ein hochrangiger Lenovo-Manager hat nun erste Pläne für die Marke Medion vorgestellt - und keinen Zweifel daran gelassen, dass sich strukturell bei Medion einiges verändern wird.
19.06.2011 - 13:43 Uhr Kommentieren
Fabrikverkauf von Medion in Essen: Die Firma muss sich auf Einsparungen gefasst machen - Lenovo will das Unternehmen offenbar umstrukturieren. Quelle: dpa

Fabrikverkauf von Medion in Essen: Die Firma muss sich auf Einsparungen gefasst machen - Lenovo will das Unternehmen offenbar umstrukturieren.

(Foto: dpa)

München/Essen Der chinesische Computerbauer Lenovo sieht sich bei der geplanten Übernahme des Aldi-Lieferanten Medion im Plan. „Wir sind da gut unterwegs“, sagte der zuständige Lenovo-Manager Milko van Duijl der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“. Nach den Planungen will der Konzern die Übernahme bis zum 1. September abschließen. Aus rechtlichen Gründen könne man erst danach in die konkreten Planungen zu Medion einsteigen.

Van Duijl gab aber ein Bekenntnis zur Zukunft der Marke Medion ab: Eine Zusammenlegung mit der Marke Idea, unter der Lenovo das Endkundengeschäft betreibt, sei „derzeit nicht geplant“. Man werde den Markt künftig mit beiden Marken bedienen. Idea sei bei Elektronik-Fachmärkten wie Media Markt positioniert, Medion dagegen bei Aldi oder Tchibo. Diese Ausrichtung wolle man beibehalten.

Zugleich deutete van Duijl Veränderungen in der bestehenden Produktionsstruktur von Medion an. „Im PC-Geschäft ist Größe alles“, sagte er. Lenovo habe im abgelaufenen Jahr 32 Millionen Rechner verkauft, Medion rund 1,3 Millionen. Nach der Übernahme werde man „alles auf den Prüfstand stellen, vom Design über die Fertigung bis zu Logistik und Lieferzeit.“ Dann werde man schauen, „was das Beste ist, um die Größenvorteile in Einsparungen umzusetzen“.

Die größten PC-Hersteller der Welt
Elektronikhändler Medion
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Platz 18: Medion

Der deutsche Elektronikspezialist Medion steht vor der Übernahme durch den PC-Spezialisten Lenovo. Rund 629 Millionen Euro will der chinesische Hersteller zahlen.

Ausgelieferte Geräte: 247.100
Marktanteil: 0,3 Prozent

Die Daten beziehen sich bei allen Herstellern auf das erste Quartal 2011.

(Foto: dpa)
Fujitsu kann Gewinn trotz starkem Yen vervierfachen
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Die Konsumenten hätten im Weihnachtsgeschäft kaum zugeschlagen, sagte Gartner-Analyst Mikako Kitagawa am Mittwoch. Auch die neuen, besonders flachen Notebooks mit...

(Foto: dapd)
File picture shows a man walking past a Sony logo in front of an electronic shop in Tokyo
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Platz 9: Sony

Der Unterhaltungselektronikriese mit Sitz in Tokio rechnet zwar für das laufende Geschäftsjahr erstmals seit vier Jahren wieder mit einem Nettogewinn. Das Unternehmen schraubte aber vor kurzem seine Prognose etwas herunter.

Ausgelieferte Geräte: 1.900.220
Marktanteil: 2,3 Prozent

(Foto: Reuters)
Customers look over Samsung Electronics' mobile phones on display at a Samsung Electronics shop at the company's headquarters in Seoul
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Platz  8: Samsung Electronics

Zusammen mit Apple und HTC gibt der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung zur Zeit den Ton in Sachen Tablet-PCs an. In China feierte das Unternehmen gerade die Grundsteinlegung für ein neues LCD-Werk, das die Produktion weiter ausweiten soll.

Ausgelieferte Geräte: 3.684.406
Marktanteil: 4,4 Prozent

(Foto: Reuters)
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Platz 7: Apple

Apple-Chef Steve Jobs ist zwar krankgeschrieben, wird aber bei der jährlichen Worldwide Developers Conference des Computerherstellers Software-Aktualisierungen wie etwa das neue Betriebssystem Lion vorstellen.

Ausgelieferte Geräte: 3.758.154
Marktanteil: 4,5 Prozent

(Foto: dapd)
Computerrubrik: Asus bringt Eee Pad Transformer auf den Markt
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Platz 6: Asus

Nach dem Erfolg mit seinem Netbook EeePc will der taiwanesische Computerhersteller nun mit einem speziellen Tablet an seinen Erfolg anknüpfen. Besonderes Merkmal: Eine ansteckbare Tastatur.

Ausgelieferte Geräte: 4.420.328
Marktanteil: 5,3 Prozent

(Foto: dapd)
Toshiba's logo is seen on its laptop at an electronic shop in Tokyo
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Platz 5: Toshiba

Der Technologiekonzern mit Hauptsitz in Tokio will im Juni ein Android-basiertes Tablet PC auf den Markt bringen.

Ausgelieferte Geräte: 4.720.770
Marktanteil: 5,6 Prozent

(Foto: Reuters)

Derzeit lässt Medion seine Geräte im thüringischen Sömmerda fertigen. In den vergangenen Wochen hatte es mehrfach Spekulationen gegeben, Lenovo könnte die Fertigung der Medion-Geräte nun in die eigenen Hände nehmen.

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    Die Chinesen haben Erfahrung mit großen Übernahmen: Vor einigen Jahren hatten sie bereits die PC-Sparte des US-Konzerns IBM erworben.

    Nun wollen sie mindestens 51 Prozent des Medion-Grundkapitals. Anfang Juni hatten sie den Medion-Aktionären 13 Euro je Aktie in bar geboten. Unternehmensgründer, Mehrheitseigentümer und Vorstandschef Gerd Brachmann nahm das Angebot zu großen Teilen bereits an.

    • dpa
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