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Gescheiterte Expansion Durchsuchungen bei Öko-Test wegen des Verdachts der Untreue

Mehr als 40 Beamte haben am Dienstag sieben Objekte der Öko-Test AG durchsucht. Hintergrund ist ein Untreueverdacht. Dabei stehen drei Manager im Fokus.
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Die Öko-Test Holding war eine Vorgängergesellschaft der Öko-Test AG, die die Zeitschrift „Öko-Test“ herausgibt. Quelle: Screenshot
Öko-Test

Die Öko-Test Holding war eine Vorgängergesellschaft der Öko-Test AG, die die Zeitschrift „Öko-Test“ herausgibt.

(Foto: Screenshot)

Frankfurt Die gescheiterte millionenteure Expansion der Zeitschrift „Öko-Test“ nach China hat die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Wegen des Verdachts der Untreue durchsuchten mehr als 40 Beamte am Dienstag sieben Objekte in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Elmshorn, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte.

Im Fokus stehen dabei drei Manager. Stein des Anstoßes ist der Erwerb von Anteilen an einem Hongkonger Unternehmen durch die ehemalige Öko-Test Holding, das kurz nach dem Einstieg der Deutschen Pleite ging. Dadurch soll ein Schaden im Millionenbereich entstanden sein.

Die Öko-Test Holding war eine Vorgängergesellschaft der Öko-Test AG, die die Zeitschrift „Öko-Test“ herausgibt. Sie gehört mehrheitlich der SPD-Medienholding DDVG. Die Ermittlungen hätten keinen Bezug zu den Presseaktivitäten der Zeitschrift „Öko-Test“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Die Öko-Test Holding soll sich im Herbst/Winter 2017 schon selbst in einer wirtschaftlichen Schieflage befunden haben, erklärte die Staatsanwaltschaft. Dennoch hätten die Manager den Anteilskauf beschlossen und damit ihre Prüf- und Sorgfaltspflichten verletzt.

Besonders pikant: Einzelne Beschuldigte sollen zugleich Posten bei der Hongkonger Gesellschaft gehabt haben. Durch den Erwerb der Anteile und der Gewährung eines Darlehens solle der Öko-Test Holding ein Schaden im Millionenbereich entstanden sein.

  • rtr
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