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Gewinn ab 2010 Singulus will zurück in den TecDax

Nach seinem Führungswechsel erwartet der krisengeschüttelte Spezialmaschinenbauer Singulus im kommenden Jahr wieder schwarze Zahlen, womit die Aktie Nach Aussage des zurückgekehrten Firmengründers Roland Lacher auch eine Chance auf eine Rückkehr in den TecDax habe.
Ein Mitarbeiter bedient im Werk von Singulus Technologies bei Kahl am Main eine Produktionsmaschine zur Fertigung von sogenannten Blue-Ray Discs. Das Unternehmen peilt für 2010 schwarze Zahlen an. Quelle: dpa

Ein Mitarbeiter bedient im Werk von Singulus Technologies bei Kahl am Main eine Produktionsmaschine zur Fertigung von sogenannten Blue-Ray Discs. Das Unternehmen peilt für 2010 schwarze Zahlen an.

(Foto: dpa)

HB FRANKFURT. "Wir wollen 2010 wieder auf Nettobasis profitabel sein", sagte der an die Vorstandsspitze zurückgekehrte Firmengründer Roland Lacher der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". Damit habe die Aktie auch die Chance auf eine Rückkehr in den TecDax. Singulus muss den Technologieindex zum 21. September verlassen.

Lacher erwartet dem Bericht zufolge im kommenden Jahr einen spürbaren Anstieg der Bestellungen von Maschinen für die Produktion des DVD-Nachfolgers Blu-ray-Disc. "Für 2010 rechne ich wieder mit 30 bis 35 ausgelieferten Maschinen", sagte Lacher, der im August Vorstandschef Stefan Baustert abgelöst hatte. Im laufenden Jahr würden lediglich rund 20 Maschinen ausgeliefert. Das Unternehmen, dessen Verlust in den ersten sechs Monaten auf 13,9 Mio. Euro gestiegen war, erwarte im Gesamtjahr weiterhin einen deutlichen Verlust.

Angesichts erwarteter zusätzlicher Auftragseingänge müsse der Sparkurs jedoch nicht so scharf gefahren werden wie angekündigt. "Wir werden weniger als die erwähnten 190 Stellen abbauen", sagte Lacher. Das Unternehmen aus Kahl bei Aschaffenburg beschäftigte Ende Juni gut 600 Mitarbeiter.

Der nach eigenen Angaben zweitgrößte Hersteller von Anlagen für optische Speichermedien will den Marktführer Sony als Kunden gewinnen. "Wir sind dabei, Sony zu überzeugen, Maschinen bei uns zu kaufen", sagte Lacher. Denn für die Japaner zähle dies nicht zum Kerngeschäft. Zudem solle das Geschäft mit Anlagen zur Solarzellenproduktion forciert werden.

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