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Gewinneinbruch AMD kämpft mit „anhaltendem Gegenwind“

Chiphersteller sind von PC-Verkaufszahlen abhängig - das musste der Intel-Rivale AMD einräumen. Dessen Umsatz und Gewinn sind zusammengeschmolzen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht.
19.07.2012 - 23:08 Uhr Kommentieren
AMD ist von PC-Verkäufen abhängig - und die schwächeln. Quelle: dapd

AMD ist von PC-Verkäufen abhängig - und die schwächeln.

(Foto: dapd)

Sunnyvale Der Chiphersteller AMD muss angesichts schwacher PC-Verkäufe einen Gewinneinbruch hinnehmen. Unterm Strich verdiente der kleinere Intel-Rivale 37 Millionen Dollar (30 Mio Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte AMD noch 61 Millionen Dollar eingefahren.

Hintergrund ist ein um 11 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar geschrumpfter Umsatz. AMD hatte bereits vor zwei Wochen vor dem Einbruch gewarnt.

Die PC-Verkäufe schwächeln angesichts der Beliebtheit von Tablet-Computern und Smartphones, in denen AMD seltener vertreten ist. Hinzu kommt die unsichere wirtschaftliche Lage, die viele Käufer von Anschaffungen abhält. AMD-Chef Rory Read erwartet auch im laufenden dritten Quartal „anhaltenden Gegenwind“.

Die Aktie fiel nachbörslich um 3 Prozent. Immerhin blieb der Chiphersteller in den schwarzen Zahlen. In der Vergangenheit war AMD immer wieder durch Verluste negativ aufgefallen.

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