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Gewinneinbruch Ericsson-Kunden sparen an Telekomnetzen

Damit hatten Ericsson-Investoren nicht gerechnet: Nach einem Betriebsgewinn von fünf Milliarden Kronen im Vorjahr, muss der weltgrößte Telekomausrüster nun Milliarden-Einbußen hinnehmen. Die Aktie bricht vorerst ein.
18.07.2012 - 10:35 Uhr Kommentieren
Im abgelaufenen Quartal rutschte Ericssons Gewinn stärker ab als erwartet. Quelle: ap

Im abgelaufenen Quartal rutschte Ericssons Gewinn stärker ab als erwartet.

(Foto: ap)

Stockholm Der weltgrößte Telekomausrüster Ericsson bekommt die schwächere Weltkonjunktur zu spüren. Im abgelaufenen Quartal rutschte der Gewinn stärker ab als erwartet. Besonders in der wichtigen Netzwerksparte habe es einen drastischen Geschäftseinbruch gegeben, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Erlöse seien vor allem in Nordamerika, China, Russland und Indien zurückgegangen.

Der Ericsson-Betriebsgewinn betrug 3,3 Milliarden Schwedische Kronen (383 Millionen Euro) nach fünf Milliarden vor einem Jahr. Analysten hatten im Durchschnitt mit 3,5 Milliarden Kronen gerechnet. In dem Ergebnis sind die verlustträchtigen Joint Ventures von Ericsson nicht enthalten, dafür aber Kosten einer Umstrukturierung. Der Umsatz übertraf mit 55,3 Milliarden Schwedische Kronen (6,42 Milliarden Euro) die Erwartungen von Analysten.

Ericsson geht nach eigenem Bekunden davon aus, dass die Gewinnmarge wegen eines geänderten Geschäftsmodells noch einige Monate unter Druck bleibt. Dies werde sich aber gegen Ende des Jahres ändern, teilte der Konkurrent von Nokia Siemens Networks und Alcatel-Lucent mit.

Ericsson zählt vor allem Mobilfunkunternehmen zu seinen Kunden. Telekomanbieter investierten 2011 kräftig in ihre Netze, um den zunehmenden Datenverkehr durch Smartphones und Tablet-PCs zu stemmen. Seit Ende 2011 halten sie sich jedoch bei den Ausgaben zurück. Nicht nur die schwächere Konjunktur, sondern auch der harte Wettbewerb macht den Mobilfunkern zu schaffen. Investoren zeigten sich am Mittwoch von den Zahlen zunächst enttäuscht: Die Ericsson-Aktie fiel im frühen Handel um knapp fünf Prozent.

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