Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt fordert freie Meinungsäußerung für Birma

Auf seiner Asien-Reise besuchte Eric Schmidt auch Birma. Um die Infrastruktur zu verbessern, müsse die Regierung aufhören zu regulieren. Er fordert mehr Raum für Privatwirtschaft, mehr Raum für Google.
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Google-Chef Eric Schmidt: „Die Antwort auf negative Rede ist mehr Rede“. Quelle: dapd

Google-Chef Eric Schmidt: „Die Antwort auf negative Rede ist mehr Rede“.

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RangunGoogle-Verwaltungsratschef Eric Schmidt hat die Regierung von Birma aufgerufen, Privatwirtschaft und freier Meinungsäußerung mehr Raum zu geben. Nur so könne die beklagenswerte Infrastruktur des Landes bei der Telekommunikation verbessert werden, sagte er am Freitag vor Studenten in der Hauptstadt Rangun.

„Versuche die Regierung aus der Regulation des Internets herauszuhalten“, sagte der Verwaltungsratschef des amerikanischen Suchmaschinen-Giganten unter dem Applaus des Publikums. „Die Antwort auf negative Rede ist mehr Rede. Mehr Kommunikation. Mehr Stimmen. Ein politischer Führer bekommt so einen viel besseren Eindruck, was die Leute über eine Sache denken.“ Am Nachmittag stand für Schmidt ein Treffen mit Präsident Thein Sein an.

Vor Birma hatte Schmidt bereits Länder wie Libyen, Afghanistan und Nordkorea besucht. Letzteres sei "ein wirklich verrückter Ort“, sagte er am Freitag.

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