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Google-Zugeständnis an EU Android-Nutzer sollen Browser und Suchmaschine wählen können

Der Druck durch die europäischen Wettbewerbshüter zeigt Wirkung bei Google. Der Konzern macht neue Zugeständnisse.
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Die Nutzer von Googles Betriebssystem werden in den kommenden Monaten gefragt, welchen Browser und welche Suchmaschine sie nutzen wollen. Quelle: Reuters
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Die Nutzer von Googles Betriebssystem werden in den kommenden Monaten gefragt, welchen Browser und welche Suchmaschine sie nutzen wollen.

(Foto: Reuters)

New York Der US-Internetriese Google will Android-Nutzern in Europa die Möglichkeit geben, leichter zu Konkurrenzprodukten zu wechseln. Dafür sollen Nutzer von neuen und bereits existierenden Android-Geräten in Europa in den kommenden Monaten gefragt werden, welchen Browser und welche Suchmaschine sie nutzen möchten, kündigte Google-Manager Kent Walker in einem Blogeintrag an.

„Jedes Jahr nehmen wir Tausende von Änderungen an unseren Produkten vor, angetrieben durch das Feedback unserer Partner und unserer Nutzer“, schreibt Walker in dem Beitrag. Der Google-Manager verweist dabei auch auf die Änderungen, die auf Bedenken der Europäischen Kommission zurückzuführen seien. Jetzt wolle das Unternehmen mehr machen, um sicherzustellen, dass Android-Nutzer ihre Wahlmöglichkeiten kennen.

Mit Blick auf eine Entscheidung der EU-Kommission aus dem Jahr 2017 hat Google laut Walker zudem ein neues Format für Produktanzeigen begonnen, dass der Konkurrenz bei der Online-Shopping-Suche mehr Zulauf bringen soll.

Google wie auch andere US-Technologiefirmen stehen unter besonderer Beobachtung durch europäische Wettbewerbshüter. Im Jahr 2017 verhängte die EU-Kommission ein Bußgeld von 2,42 Milliarden Euro gegen Google, weil der Konzern bei der Online-Shopping-Suche seine Marktmacht zum Nachteil der Konkurrenz nutze. Vergangenes Jahr verhängte die Kommission sogar ein Strafgeld von 4,3 Milliarden Euro, dabei ging es um unzulässige Vorgaben bei seinem Betriebssystem Android.

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