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„Große Firewall“ Microsoft-Suchmaschine Bing ist in China gesperrt

Die chinesische Regierung hat die Sperrung der Suchmaschine angeordnet. Zuvor musste Microsoft bereits Suchergebnisse zu heiklen Themen zensieren.
Update: 24.01.2019 - 09:10 Uhr Kommentieren
Microsoft: Suchmaschine Bing in China gesperrt Quelle: Reuters
Suchmaschine Bing

Bing war zuletzt die einzige große ausländische Suchmaschine, die innerhalb der Volksrepublik China verfügbar war.

(Foto: Reuters)

Schanghai Die Suchmaschine Bing des US-Technologieriesen ist in China gesperrt. Dort sei Bing derzeit nicht zugänglich, teilte das Unternehmen mit. Der Zeitung „Financial Times“ zufolge bestätigte der staatseigene Telekomkonzern China Unicom eine entsprechende Anordnung der Regierung.

Bing teilt damit das Schicksal von Google, Twitter, YouTube, Facebook, WhatsApp und anderen Internet-Plattformen, die von Chinas „Großer Firewall“ gesperrt werden. Ein Grund war nicht bekannt.

Anders als Googles Suchmaschine war die chinesische Seite von Bing zugelassen, weil es seine Ergebnisse selbst zensierte und sich an die Vorgaben der Behörden hielt. Google hatte das abgelehnt und musste sich deswegen 2010 aus China zurückziehen. So sind heute alle Dienste von Google wie auch Gmail oder Google-Maps in China gesperrt. Auch sind ausländische Medien wie die „New York Times“ oder chinakritische Webseiten geblockt.

Wer die Blockaden umgehen will, braucht einen VPN-Tunnel (Virtual Private Network). Doch gehen die chinesischen Behörden in den vergangenen Monaten noch stärker als früher gegen solche geschützte Verbindungen vor, indem sie diese massiv stören. Viele VPN-Dienste funktionieren oft nur noch schlecht.

  • rtr
  • dpa
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